Düsterer Auftakt mit Luft nach oben
Ich habe mich so sehr auf dieses Buch gefreut. Hexen, mysteriöse Todesfälle und eine Akademie im Wald mit Chilling Adventures of Sabrina Vibes klangen nach einem absoluten Herzensbuch. Ich wollte es wirklich lieben.
Der Anfang hat mir auch genau dieses Gefühl gegeben. Die Atmosphäre ist dicht, düster und voller unterschwelliger Spannung. Man wird direkt hineingezogen, spürt das Unbehagen zwischen den Seiten und der einfache, gut verständliche Schreibstil trägt diese Stimmung zuverlässig.
Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht komplett packen. Vielleicht lag es daran, dass ich sie als Hörbuch gestartet habe, denn einiges wirkte zunächst etwas ungeordnet. Als ich ab der Hälfte zum physischen Buch gewechselt habe, wurde es klarer und greifbarer. Besonders mochte ich, dass man aktiv in die Recherche eingebunden wird. Auch die muslimischen Charaktere sind selbstverständlich Teil dieser Fantasywelt, was ich sehr gelungen finde. Kritisch sehe ich jedoch die stereotype Darstellung der blinden Figur mit blassen Augen.
Eden bleibt für mich etwas schwer greifbar. Sie handelt oft impulsiv, doch die emotionale Aufarbeitung danach ist mir zu oberflächlich und ein klares intrinsisches Motiv habe ich leider auch nicht richtig gespürt. Auch bei den Nebencharakteren fehlte mir Tiefe, wodurch ich kaum Verbindung aufbauen konnte und die Tension zwischen dem Paar für mich nicht wirklich fühlbar war.
Die kurzen Kapitel passen für mich eher zu einem Thriller. Ich hätte mir mehr Raum für ausgearbeitete Szenen und stärkeres Worldbuilding gewünscht, gerade weil Monate im Buch vergehen. Die Berichte zu Kapitelanfängen waren hilfreich und ich hoffe, Band zwei schöpft dieses Potenzial noch mehr aus. Das Ende zieht die Spannung dafür deutlich an, mit starken Plottwists, auch wenn ich einen davon kommen sehen habe. Und die ständige Schreibweise von „O. K.“ hat mich irgendwann tatsächlich etwas genervt. Trotzdem bin ich neugierig auf die Fortsetzung.
Der Anfang hat mir auch genau dieses Gefühl gegeben. Die Atmosphäre ist dicht, düster und voller unterschwelliger Spannung. Man wird direkt hineingezogen, spürt das Unbehagen zwischen den Seiten und der einfache, gut verständliche Schreibstil trägt diese Stimmung zuverlässig.
Trotzdem konnte mich die Geschichte nicht komplett packen. Vielleicht lag es daran, dass ich sie als Hörbuch gestartet habe, denn einiges wirkte zunächst etwas ungeordnet. Als ich ab der Hälfte zum physischen Buch gewechselt habe, wurde es klarer und greifbarer. Besonders mochte ich, dass man aktiv in die Recherche eingebunden wird. Auch die muslimischen Charaktere sind selbstverständlich Teil dieser Fantasywelt, was ich sehr gelungen finde. Kritisch sehe ich jedoch die stereotype Darstellung der blinden Figur mit blassen Augen.
Eden bleibt für mich etwas schwer greifbar. Sie handelt oft impulsiv, doch die emotionale Aufarbeitung danach ist mir zu oberflächlich und ein klares intrinsisches Motiv habe ich leider auch nicht richtig gespürt. Auch bei den Nebencharakteren fehlte mir Tiefe, wodurch ich kaum Verbindung aufbauen konnte und die Tension zwischen dem Paar für mich nicht wirklich fühlbar war.
Die kurzen Kapitel passen für mich eher zu einem Thriller. Ich hätte mir mehr Raum für ausgearbeitete Szenen und stärkeres Worldbuilding gewünscht, gerade weil Monate im Buch vergehen. Die Berichte zu Kapitelanfängen waren hilfreich und ich hoffe, Band zwei schöpft dieses Potenzial noch mehr aus. Das Ende zieht die Spannung dafür deutlich an, mit starken Plottwists, auch wenn ich einen davon kommen sehen habe. Und die ständige Schreibweise von „O. K.“ hat mich irgendwann tatsächlich etwas genervt. Trotzdem bin ich neugierig auf die Fortsetzung.