Gute Grundidee, leider nicht voll ausgeschöpft
Blackspell startet mit einem spannenden Epilog und einer düsteren Grundstimmung, die zunächst neugierig macht. Trotz interessanter Ansätze und einzelner starker Momente konnte mich die Geschichte insgesamt jedoch leider nicht wirklich abholen.
Der Schreibstil ist leicht zugänglich und flüssig zu lesen, was gut zum Jugendbuch-Genre passt. Ich fand nur teilweise die Ausdrücke der Charaktere nicht deren Alter entsprechend. Es ist eine Urban Fantasy und spielt in 2025, da haben für mich einige Ausdrücke einfach nicht gepasst. Zudem hat mich dieses ständige „O. K.“ etwas gestört. Teilweise kam das in Konversationen mehrmals hintereinander und ich empfand diese Formulierung einfach als sehr platt, sowie oftmals sehr unpassend.
Auch beim Worldbuilding blieb für mich zu viel offen. Einzelne Orte waren durchaus atmosphärisch beschrieben und vermittelten eine düstere Stimmung, die für eine YA Urban Fantasy gut funktioniert. Das große Ganze hingegen blieb vage, sodass mir das Eintauchen in die Welt schwerfiel. Positiv war hier für mich jedoch, dass das Magiesystem verständlich war.
Ein großer Kritikpunkt für mich sind die Charaktere. Ihnen fehlt es deutlich an Tiefe, wodurch es mir kaum möglich war, eine emotionale Bindung aufzubauen. Obwohl die Protagonist*innen 18 Jahre alt sein sollen, verhielten sie sich für mich eher wie deutlich jüngere Teenager. Besonders bei Eden blieben viele Beweggründe unklar. Vor allem ihre Motivation, die Mordfälle aufzuklären, wirkte auf mich nicht ausreichend begründet, da sie die Opfer zuvor nicht einmal kannte.
Auch die Lovestory konnte mich leider nicht überzeugen. Diese blieb für mich emotional flach und wirkte eher wie ein notwendiges Element als wie eine organisch gewachsene Beziehung. Insgesamt fehlte es der Geschichte an emotionaler Tiefe, sowohl in den zwischenmenschlichen Beziehungen als auch in der inneren Entwicklung der Figuren.
Eine echte Charakterentwicklung von Eden konnte ich ebenfalls kaum erkennen. Zwar deckt sie im Laufe der Handlung zahlreiche Geheimnisse auf, doch diese Erkenntnisse scheinen kaum Auswirkungen auf ihr Denken oder Handeln zu haben.
Insgesamt bin ich ehrlich gesagt enttäuscht, da ich mich sehr auf Blackspell gefreut und hohe Erwartungen hatte. Es gab zwischendurch interessante und auch humorvolle Szenen, doch am Ende hat mich vor allem der Wunsch, zu erfahren, wie alles ausgeht, zum Weiterlesen motiviert. Das Finale ist dabei deutlich stärker als der restliche Verlauf der Geschichte und konnte noch einmal etwas Spannung zurückbringen.
Eine vielversprechende Idee mit düsterer Atmosphäre, die jedoch an fehlender emotionaler Tiefe, oberflächlichen Charakteren und unausgeschöpftem Worldbuilding scheitert. Trotz eines starken Endes reicht es für mich leider nur für 3 von 5 Sternen ⭐️.
Der Schreibstil ist leicht zugänglich und flüssig zu lesen, was gut zum Jugendbuch-Genre passt. Ich fand nur teilweise die Ausdrücke der Charaktere nicht deren Alter entsprechend. Es ist eine Urban Fantasy und spielt in 2025, da haben für mich einige Ausdrücke einfach nicht gepasst. Zudem hat mich dieses ständige „O. K.“ etwas gestört. Teilweise kam das in Konversationen mehrmals hintereinander und ich empfand diese Formulierung einfach als sehr platt, sowie oftmals sehr unpassend.
Auch beim Worldbuilding blieb für mich zu viel offen. Einzelne Orte waren durchaus atmosphärisch beschrieben und vermittelten eine düstere Stimmung, die für eine YA Urban Fantasy gut funktioniert. Das große Ganze hingegen blieb vage, sodass mir das Eintauchen in die Welt schwerfiel. Positiv war hier für mich jedoch, dass das Magiesystem verständlich war.
Ein großer Kritikpunkt für mich sind die Charaktere. Ihnen fehlt es deutlich an Tiefe, wodurch es mir kaum möglich war, eine emotionale Bindung aufzubauen. Obwohl die Protagonist*innen 18 Jahre alt sein sollen, verhielten sie sich für mich eher wie deutlich jüngere Teenager. Besonders bei Eden blieben viele Beweggründe unklar. Vor allem ihre Motivation, die Mordfälle aufzuklären, wirkte auf mich nicht ausreichend begründet, da sie die Opfer zuvor nicht einmal kannte.
Auch die Lovestory konnte mich leider nicht überzeugen. Diese blieb für mich emotional flach und wirkte eher wie ein notwendiges Element als wie eine organisch gewachsene Beziehung. Insgesamt fehlte es der Geschichte an emotionaler Tiefe, sowohl in den zwischenmenschlichen Beziehungen als auch in der inneren Entwicklung der Figuren.
Eine echte Charakterentwicklung von Eden konnte ich ebenfalls kaum erkennen. Zwar deckt sie im Laufe der Handlung zahlreiche Geheimnisse auf, doch diese Erkenntnisse scheinen kaum Auswirkungen auf ihr Denken oder Handeln zu haben.
Insgesamt bin ich ehrlich gesagt enttäuscht, da ich mich sehr auf Blackspell gefreut und hohe Erwartungen hatte. Es gab zwischendurch interessante und auch humorvolle Szenen, doch am Ende hat mich vor allem der Wunsch, zu erfahren, wie alles ausgeht, zum Weiterlesen motiviert. Das Finale ist dabei deutlich stärker als der restliche Verlauf der Geschichte und konnte noch einmal etwas Spannung zurückbringen.
Eine vielversprechende Idee mit düsterer Atmosphäre, die jedoch an fehlender emotionaler Tiefe, oberflächlichen Charakteren und unausgeschöpftem Worldbuilding scheitert. Trotz eines starken Endes reicht es für mich leider nur für 3 von 5 Sternen ⭐️.