Es geht sofort in medias res

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tobalouja Avatar

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Der neue Kluftinger kommt schon mit einem sehr schönen und ansprechenden Cover daher. Passend zur Jahreszeit und zum Ort des Geschehens finden sich bunte Blätter im Vordergrund des Bildes und dahinter ein Wasserfall. Bezug nehmend auf den Inhalt sieht man ein Handy im Wasser liegen.
Wenig überraschend ist Kluftinger gleich wieder in seiner bekannt schrulligen und doch so liebenswerten Art unterwegs. Bei einem Ausflug mit seiner Kernfamilie, seine Schwiegertochter hätte er fast vergessen, und mit deren Schwester aus Japan macht er einen Sonntagsausflug, auf den er sich gut vorbereitet hat. Alles umsonst, die Besucherin aus Japan findet eine Leiche.
Schon die Verständigungsversuche mit Miyako sind zum Niederknien, aber sie scheint sein English for Runaways zu verstehen. Schon hier auf den ersten Seiten zeigt sich Kobr und Klüpfels ausgeprägtes Talent für humorvolle Dialoge.
Die konstituierenden Gemeinderatssitzung birgt auch viel Potential. Ich bin schon sehr darauf gespannt, wie Kluftinger und sein Intimfeind Langhammer in der Politik zusammenfinden, oder auch eher nicht.
Ich würde dieses Buch wirklich gerne lesen und rezensieren, ich bin ein Kluftinger Fan der ersten Stunde. Ich habe alle bisher erschienenen Bücher gelesen und war restlos begeistert. Ein Kommissar Kluftinger, der erstmals in der digitalen Welt ermittelt ist eigentlich bei seinem Technikverständis und seinem Wissen über Social Media unvorstellbar und deshalb um so reizvoller.
Die Autoren stehen für humorvolle und doch spannende Regionalkrimis und genau das erwarte ich auch von Ihrem neuesten Werk.