Klufti geht immer

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melli-s Avatar

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Schon die ersten Seiten von „Blendwerk“ haben mir richtig gut gefallen. Kluftinger ist einfach Kluftinger – seine trockene, etwas tollpatschige Art sorgt direkt für einige amüsante Momente. Besonders die Verständigung mit Miyako über die Übersetzungs-KI fand ich herrlich und gleichzeitig sehr passend zur heutigen Zeit.
Dann wird es plötzlich spannend: Aus dem eigentlich harmlosen Familienausflug in den Eistobel wird ein Polizeieinsatz, als Miyako eine Leiche im Wasser entdeckt. Dass ausgerechnet Kluftinger sie findet und natürlich sofort wieder mitten in einem neuen Fall steckt, macht neugierig auf die weitere Geschichte.
Interessant finde ich außerdem die Verbindung von klassischer Ermittlungsarbeit mit Instagram, Influencern und modernen Medien. Die Tote ist selbst eine bekannte Allgäu-Influencerin mit über 20.000 Followern – dadurch bekommt der Fall direkt eine aktuelle und spannende Komponente.
Ich mochte die Mischung aus Krimi, Humor und Kluftingers Familienleben sehr. Die Leseprobe macht auf jeden Fall Lust darauf, herauszufinden, wer die junge Frau getötet hat und was hinter ihrem Tod steckt.