#Servus Klufi...

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buchspazierer Avatar

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..priml, dass du wieder da bist, bist ja inzwischen ein echter "Kultinger"
Wenn man alle bisherigen Kluftinger-Romane gelesen, besser gesagt genossen hat, fühlt man sich sofort heimisch: Da ist das vertraute familiäre Geplänkel mit Gattin Erika, Sohn Markus und der angeheirateten japanischen Verwandtschaft (inklusive Kluftis unbeholfenen Versuchen, sich auf Denglisch zu verständigen, über die ich mich immer wieder köstlich amüsiere). Da ist das angespannte Verhältnis zu Lieblingsfeind Dr. Langhammer und da sind die Kollegen mit ihren z.T. schrulligen Eigenheiten. Das alles, findet man auf den ersten Seiten wieder. "Wie langweilig!" könnte man denken. Aber weit gefehlt. Man fühlt sich heimisch in diesem Setting und doch immer wieder aufs Neue durch den lockeren humorvollen Schreibstil bestens unterhalten.
Sehr aktuell: Klufti muss in diesem Krimi tief eintauchen in die Welt von KI, Influencern und Followern. Ich bin gespannt, wie der nicht gerade social Media affine bodenständige Kommissar damit umgehen wird, bestimmt auf gewohnt unorthodoxe Art. Zudem ist die Schwester seiner japanischen Schwiegertochter in den Fall verwickelt. Sie hat die "Wassa-Leich" (ein Wort, dass Kluftis Enkelin zum Leidwesen ihres Opas total fasziniert) in der Eistobel- Schlucht entdeckt.
Nicht zu kurz kommt auch diesmal Kluftis wunderschöne Allgäuer Heimat, Die idyllische Landschaft im Gegensatz zu einem grauenhaften Mord oder war es womöglich "nur" ein Unfall?