Viel Tempo, sehr viel Dialogwitz und eine angenehm vertraute Kluftinger-Dynamik
Der Einstieg in den 14. Kluftinger-Fall funktioniert für mich vor allem deshalb so gut, weil es wird genau das aufgefahren, was eingefleischte Kluftinger-Leser:innen erwarten: ordentlich Tempo & einer guten Portion Selbstironie.
Schon die ersten Seiten sind erstaunlich dynamisch: Familienausflug, japanischer Besuch, Übersetzungs-KI, Netflix-Drehort, ein quengelndes Kleinkind – und mittendrin Kluftinger, der sich mit seinem Allgäu-Denglisch durch die internationale Familienkonstellation laviert. Der Humor entsteht dabei weniger aus großen Pointen als aus den Dialogen, Missverständnissen und Kluftingers wunderbar eigenwilliger Sicht auf die Welt. Herrlich!
Und dann liegt plötzlich eine Wasserleiche im Eistobel. Oh ha! Der Übergang vom Familienkabarett zum Kriminalfall gelingt ziemlich elegant, ohne dass die Leiche die vorherige Leichtigkeit komplett verdrängt. Im Gegenteil: Kluftinger stolpert buchstäblich in den Fall hinein und liefert dabei gleich noch unfreiwillige Slapstick-Einlagen. Auch sein eingespieltes Kollegium bringt sofort wieder diese vertraute Dynamik mit – man merkt, dass hier Figuren aufeinandertreffen, die sich seit vielen Fällen kennen und entsprechend miteinander umgehen.
Wer die Reihe kennt, dürfte sich ziemlich schnell wieder zu Hause fühlen.
Schon die ersten Seiten sind erstaunlich dynamisch: Familienausflug, japanischer Besuch, Übersetzungs-KI, Netflix-Drehort, ein quengelndes Kleinkind – und mittendrin Kluftinger, der sich mit seinem Allgäu-Denglisch durch die internationale Familienkonstellation laviert. Der Humor entsteht dabei weniger aus großen Pointen als aus den Dialogen, Missverständnissen und Kluftingers wunderbar eigenwilliger Sicht auf die Welt. Herrlich!
Und dann liegt plötzlich eine Wasserleiche im Eistobel. Oh ha! Der Übergang vom Familienkabarett zum Kriminalfall gelingt ziemlich elegant, ohne dass die Leiche die vorherige Leichtigkeit komplett verdrängt. Im Gegenteil: Kluftinger stolpert buchstäblich in den Fall hinein und liefert dabei gleich noch unfreiwillige Slapstick-Einlagen. Auch sein eingespieltes Kollegium bringt sofort wieder diese vertraute Dynamik mit – man merkt, dass hier Figuren aufeinandertreffen, die sich seit vielen Fällen kennen und entsprechend miteinander umgehen.
Wer die Reihe kennt, dürfte sich ziemlich schnell wieder zu Hause fühlen.