Digitale Welten treffen auf "Klufti"

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kabo16 Avatar

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Als Leser der ersten Stunde von dieser Reihe um den allgäuer Kommissar, fühlt sich diese Geschichte wie ein "Nachhausekommen ins eigene Wohnzimmer" an. Man kennt die Familie und die Kollegen genau. Ihre Vorlieben, Stärken und Abneigungen. In jedem Band taucht der Leser etwas tiefer ins Privatleben der einzelnen Personen mit ein.
Nun hat es Kluftiger tatsächlich in den Gemeinderat geschafft, natürlich mit seinem Rivalen Langhammer. Man wird sich dadurch nicht gerade grüner.

Neben all dem Essen und dem Privaten geht es natürlich um einen Mord, sonst wäre es ja kein Krimi. Ein Influencerin wird tot in einer Schlucht aufgefunden. Mord oder Leichtsinn, um durch ein spektakuläres Foto mehr Follower auf ihrem Kanal zu erhalten, das ist hier die Frage.
Bei den Ermittlungen tauchen die Ermittler tief in die digitale Welt hinein. Einige kennen sich aus, andere lernen viel hinzu. Da stellt sich Klufti überhaupt nicht dumm an.
Ich bin weder auf TikTok, Instagram und ganz selten auf YouTube unterwegs, daher fand ich die ganzen Erläuterung und die Ermittlungsarbeit interessant. Auch ich habe hinzu gelernt. Es ist eine ganz eigene harte Geschäftswelt, mit der sich viel Geld verdienen lässt.

Einziger Kritikpunkt: man schmeißt keine Semmel in den Mülleimer!
Da das Thema Essen immer mehr Raum in der Geschichte einnimmt, sollte man auch verantwortungsvoll damit umgehen.