Klufti, die 14.
Es ist kaum zu glauben, aber mit "Blendwerk" liegt nun bereits der 14. Band um Kommissar Kluftinger aus dem Allgäu vor.
Diesmal verschlägt es Klufti und seine Abteilung in die Welt der Influencer und die hat es in sich. Auf der Jagd nach Klicks, den besten Insidertips und Werbeträgern werden keine Gefangenen gemacht. Da wird betrogen und gelogen und selbst vor Mord wird nicht zurückgeschreckt.
Auf einem beschaulichen Familienausflug nebst japanischer Verwandtschaft in die weit über die Allgäuer Grenzen bekannte Eistobel-Schlucht, entdeckt die Schwester von Kluftis japanischer Schwiegertochter eine im Wasser treibende Leiche. Schnell wird klar, dass es sich keineswegs um einen Unfall handelt, entstanden durch Unachtsamkeit bei einem Selfie an einem besonders beliebten Hotspot, sondern um ein Gewaltverbrechen. Doch in der undurchsichtigen Welt von Social Media, Fake Accounts, gekauften Followern und persönlichen Animositäten tappen Kluftinger und KollegInnen lange im Dunkeln. Letztendlich ist es Kluftingers legendärer kriminalistischer Spürsinn der zur Lösung des Falles führt.
Für mich war "Blendwerk", nachdem ich bei den letzten Bänden doch den einen oder anderen Abstrich machen musste, wieder ein Volltreffer. Diesmal war wieder mehr Krimi, mehr ausgewogenes Verhältnis zum privaten Kluftinger. Ich liebe es auch, wenn die japanische Verwandtschaft involviert ist. Dieses herrliche Denglisch ist immer für einen Lacher gut. Auch wenn die moderne Technik noch immer nicht zu Kluftis Kernkompetenzen zählt, ich sage nur Netflix, ist er doch mittlerweile an den Anforderungen gewachsen, ich möchte fast sagen, Klufti ist insgesamt trotz fortgeschrittenem Alter erwachsen geworden. Ohne jedoch seinen Grantlercharme eingebüßt zu haben, ohne immer noch ab und an für die eine oder andere schräge Handlung, ich sage nur Autowaschanlage und Gummistiefel, zu sorgen. Auch die anderen Protagonisten, von Langhammer, über Kluftinger senior bis zu Richard Maier sind gewohnt liebevoll gezeichnet und sorgen für viel Spaß bei der Lektüre.
Für eingefleischte Fans sowieso ein Muss, aber wer Regionalkrimis mit viel Lokalkolorit, schrägem Humor und ein bißchen "political incorrectness" mag, wärmstens zu empfehlen.
Diesmal verschlägt es Klufti und seine Abteilung in die Welt der Influencer und die hat es in sich. Auf der Jagd nach Klicks, den besten Insidertips und Werbeträgern werden keine Gefangenen gemacht. Da wird betrogen und gelogen und selbst vor Mord wird nicht zurückgeschreckt.
Auf einem beschaulichen Familienausflug nebst japanischer Verwandtschaft in die weit über die Allgäuer Grenzen bekannte Eistobel-Schlucht, entdeckt die Schwester von Kluftis japanischer Schwiegertochter eine im Wasser treibende Leiche. Schnell wird klar, dass es sich keineswegs um einen Unfall handelt, entstanden durch Unachtsamkeit bei einem Selfie an einem besonders beliebten Hotspot, sondern um ein Gewaltverbrechen. Doch in der undurchsichtigen Welt von Social Media, Fake Accounts, gekauften Followern und persönlichen Animositäten tappen Kluftinger und KollegInnen lange im Dunkeln. Letztendlich ist es Kluftingers legendärer kriminalistischer Spürsinn der zur Lösung des Falles führt.
Für mich war "Blendwerk", nachdem ich bei den letzten Bänden doch den einen oder anderen Abstrich machen musste, wieder ein Volltreffer. Diesmal war wieder mehr Krimi, mehr ausgewogenes Verhältnis zum privaten Kluftinger. Ich liebe es auch, wenn die japanische Verwandtschaft involviert ist. Dieses herrliche Denglisch ist immer für einen Lacher gut. Auch wenn die moderne Technik noch immer nicht zu Kluftis Kernkompetenzen zählt, ich sage nur Netflix, ist er doch mittlerweile an den Anforderungen gewachsen, ich möchte fast sagen, Klufti ist insgesamt trotz fortgeschrittenem Alter erwachsen geworden. Ohne jedoch seinen Grantlercharme eingebüßt zu haben, ohne immer noch ab und an für die eine oder andere schräge Handlung, ich sage nur Autowaschanlage und Gummistiefel, zu sorgen. Auch die anderen Protagonisten, von Langhammer, über Kluftinger senior bis zu Richard Maier sind gewohnt liebevoll gezeichnet und sorgen für viel Spaß bei der Lektüre.
Für eingefleischte Fans sowieso ein Muss, aber wer Regionalkrimis mit viel Lokalkolorit, schrägem Humor und ein bißchen "political incorrectness" mag, wärmstens zu empfehlen.