Klufti kann`s (oder auch nicht)

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aklikaka Avatar

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Klufti kann‘s (oder auch nicht)
Das Cover ist mit den bunten Blättern stimmungsvoll gestaltet und passt bestens zum gerade begonnenen Herbst.
Im soeben erschienenen 14. Band von Klüpfel und Kobr befasst sich das Team um Kommissar Kluftinger diesmal mit einem Mord, der im Eistobel geschehen ist. Der Gerichtsmediziner erkennt in der Wasserleiche eine bekannte Influencerin, die durch ihre Posts im Internet wohl Hass und Neid in der umkämpften Community erzeugt hat .
Die Ermittlungen und Recherchen die zur Auflösung des Falls beitragen, stehen allerdings nicht ausschließlich im Mittelpunkt des Geschehens. Sie sind auf vielfältige Weise mit dem Umgang mit neuen Technologien, IT und Instagram sowie der Installation von Netflix verknüpft. Durch Kluftingers Unkenntnis davon und den daher nötigen Nachfragen, erfährt auch der unerfahrene Leser viele Details und kann die Arbeitsschritte exakt nachvollziehen.
Da Kluftinger noch nebenbei im Gemeinderat tätig ist, werden auch aktuelle politische Themen angesprochen.
Das Buch lebt besonders von der humorvollen Sprache, dem Allgäu-Denglisch des Kommissars und lustigen Pointen. Oft muss man laut auflachen, obwohl der Mord ja ein ernstes Thema darstellt.
Dieser „Wohlfühl-Krimi“ ist ein absolutes Muss, nicht nur für Kluftinger Fans.