Klufti und die Social-Media-Welt

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flotteranton Avatar

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Auf Kluftingers 14. Fall aus der Feder von Klüpfel/Kobr habe ich mich schon sehr gefreut. Beste Unterhaltung und ein Angriff auf die Lachmuskeln sind da garantiert.

Bei einem Familienausflug in den Eistobel entdeckt der japanische Besuch eine Tote im Wasser. Mit der Allgäu-Influencerin beginnt Kluftis persönlicher Albtraum. Darknet, Content, Fake-Accounts und was das Internet noch alles zu bieten hat, bringen den etwas altmodischen Kommissar an seine Grenzen. Aber wer den Klufti schon länger kennt, weiß dass er sich auch durch den Irrsinn der Social-Media-Welt durchwursteln wird. Manchmal geriet der Fall scheinbar etwas ins Hintertreffen, aber die Autoren haben den roten Faden bis zum Ende nicht verloren.

Gleichzeitig muss er sich auch noch in sein neues Amt im Gemeinderat einfinden, seinen Vater zur Raison bringen und der Ehefrau gerecht werden. Als ihm dann noch daheim verhasste Kürbisspeisen vorgesetzt werden, platzt ihm der Kragen. Der arme Klufti weiß schon gar nicht mehr wo ihm der Kopf steht. Gerade die von den Autoren gewollt überspitzten Darstellungen sorgen bei mir ein ums andere Mal für laute Lacher.

Ein vergnüglicher Krimi, der nicht nur durch die Laubblätter auf dem Cover wunderbar in die Herbstzeit passt, sondern auch Kürbisse und Halloweenrummel gehören in diese Jahreszeit.