Klufti und die sozialen Medien
Besuch aus Japan. Mit der ganzen Familie ist Kommissar Kluftinger am Eistobel. Seiner Schwiegertochter, ihrer Schwester, seinem Sohn und natürlich seinem Engelchen, seiner Enkelin will er ein ganz besonderes Erlebnis offerieren. Besonders wird es auch, aber nicht so wie gedacht. Am Fuß der Klamm finden sie eine tote junge Frau. Schnell müssen die Kollegen herbei- und die Familie fortgebracht werden. Unfall oder mehr, die Frage stellt sich. In der heutigen Zeit mit den vielen Influencern, Bloggern, Instagrammern und was es sonst noch so in den sozialen Medien rumturnt, kann schon mal ein Selfie schiefgehen. Die Spurenlage deutet aber doch auf Fremdeinwirkung.
Bereits zum vierzehnten Mal machen sich Kommissar Kluftinger und sein Team an die Aufklärung eines Falles. Wie auch im wirklichen Leben, sind einige der Kollegen begeistert von den Möglichkeiten, die Social Media bietet, und andere sehen im Gegenteil eher die Gefahren. Klufti kann sich der Wirkung nicht ganz entziehen, hat aber schon die Erfahrung gemacht, dass es auch mal zu viel werden kann. Tja, und nun die Tote. Wer war sie? Als Alpeninfluencerin hat sie Werbung für die schönsten Orte der Umgebung gemacht und offensichtlich konnte sie von ihren Kanälen leben. Hat es da Konkurrenz und Neider gegeben?
Manchmal hat Kommissar Kluftinger so eine Art die Sache genau auf den Punkt zu bringen und dann mag man ihn am meisten. Und er kann einen zum Schmunzeln und Lachen bringen. Dann ist ein ernstes Thema nicht mehr ganz so ernst. Seine Plänkeleien mit den Kollegen oder auch mit Erika und wenn er mal wieder knapp daneben haut und sich recken muss, um die Sache ins Lot zu bringen. So muss gute Unterhaltung sein. Da kann der Fall zur Nebensache werden. Hier wird die Sache mit den sozialen Medien, die manchmal nicht so sozial sind, differenziert aufgegriffen und Negatives wird gegen Positives abgewogen. Das ist interessant und spannend, besonders wenn Sachen aufgezeigt werden, die einem selbst nicht so geläufig waren. Lustig ist meist auch der Zusammenstoß der deutschen mit der japanischen Kultur. Nur den Kürbissen gegenüber könnte Klufti etwas offener sein. Und was er als Stadtrat wohl noch erleben wird, besonders mit seinem besten Nichtfreund Langhammer? So schnell ist der tolle vierzehnte verflogen, so lange wird das Warten auf den fünfzehnten dauern.
Das Hörbuch wird hervorragend und kurzweilig mit einer ordentlichen Portion Lokalkolorit von den Autoren und Götz Otto.
4,5 Sterne
Bereits zum vierzehnten Mal machen sich Kommissar Kluftinger und sein Team an die Aufklärung eines Falles. Wie auch im wirklichen Leben, sind einige der Kollegen begeistert von den Möglichkeiten, die Social Media bietet, und andere sehen im Gegenteil eher die Gefahren. Klufti kann sich der Wirkung nicht ganz entziehen, hat aber schon die Erfahrung gemacht, dass es auch mal zu viel werden kann. Tja, und nun die Tote. Wer war sie? Als Alpeninfluencerin hat sie Werbung für die schönsten Orte der Umgebung gemacht und offensichtlich konnte sie von ihren Kanälen leben. Hat es da Konkurrenz und Neider gegeben?
Manchmal hat Kommissar Kluftinger so eine Art die Sache genau auf den Punkt zu bringen und dann mag man ihn am meisten. Und er kann einen zum Schmunzeln und Lachen bringen. Dann ist ein ernstes Thema nicht mehr ganz so ernst. Seine Plänkeleien mit den Kollegen oder auch mit Erika und wenn er mal wieder knapp daneben haut und sich recken muss, um die Sache ins Lot zu bringen. So muss gute Unterhaltung sein. Da kann der Fall zur Nebensache werden. Hier wird die Sache mit den sozialen Medien, die manchmal nicht so sozial sind, differenziert aufgegriffen und Negatives wird gegen Positives abgewogen. Das ist interessant und spannend, besonders wenn Sachen aufgezeigt werden, die einem selbst nicht so geläufig waren. Lustig ist meist auch der Zusammenstoß der deutschen mit der japanischen Kultur. Nur den Kürbissen gegenüber könnte Klufti etwas offener sein. Und was er als Stadtrat wohl noch erleben wird, besonders mit seinem besten Nichtfreund Langhammer? So schnell ist der tolle vierzehnte verflogen, so lange wird das Warten auf den fünfzehnten dauern.
Das Hörbuch wird hervorragend und kurzweilig mit einer ordentlichen Portion Lokalkolorit von den Autoren und Götz Otto.
4,5 Sterne