Unterhaltsam
Mit ihrem neuen Buch "Blendwerk" ist Volker Klüpfel und Michael Kobr meiner Meinung nach ein weiterer unterhaltsamer Fall für Kommissar Kluftinger gelungen. Diesmal kommt der Ermittler in die Welt von Influencern, Social Media und digitaler Selbstdarstellung, nachdem eine Influencerin tot im Eistobel aufgefunden wird.
Für mich war allerdings nicht nur der Kriminalfall selbst das Highlight, sondern vor allem das, was die Kluftinger-Reihe rundherum immer sehr besonders macht: der Humor. Ich liebe insbesondere Kluftingers tollpatschige Versuche, mit dem Vater und der Schwester seiner japanischen Schwiegertochter auf Englisch zu kommunizieren und seine speziellen "englischen" Ausdrücke.
Ebenso lustig fand ich Kluftingers Umgang mit den neuen Medien. Während er sich durch die Welt von Likes, Followern und Influencern kämpfen muss, wird deutlich, wie fremd ihm dieser Kosmos eigentlich ist. Genau dieser Gegensatz zwischen traditioneller Bodenständigkeit und digitaler Scheinwelt sorgt für viele gelungen komische Momente. Gleichzeitig wird meiner Meinung nach aber auch die Problematik von neuen Medien aufgezeigt - allerdings ohne mit dem Zeigefinger belehrend zu wirken.
Besonders gut gefallen hat mir auch die Parallelhandlung rund um den Gemeinderat und Kluftingers Dauer-Rivalen Langhammer. Die Wortgefechte der beiden sorgen regelmäßig für Unterhaltung und lockern die Ermittlungen auf, ohne die Spannung zu bremsen.
Insgesamt hat mich das neue Kluftinger-Werk sehr unterhalten und eignet sich hervorragend als leichte Bettlektüre. Wer die Kluftinger-Reihe bereits kennt und liebt, bekommt genau das, was er sich erhofft: einen spannenden Kriminalfall, liebenswerte Figuren, viel Allgäuer Charme und jede Menge Humor. Für mich gehört dieser Band definitiv zu den besonders gelungenen Kluftinger-Abenteuern.
Für mich war allerdings nicht nur der Kriminalfall selbst das Highlight, sondern vor allem das, was die Kluftinger-Reihe rundherum immer sehr besonders macht: der Humor. Ich liebe insbesondere Kluftingers tollpatschige Versuche, mit dem Vater und der Schwester seiner japanischen Schwiegertochter auf Englisch zu kommunizieren und seine speziellen "englischen" Ausdrücke.
Ebenso lustig fand ich Kluftingers Umgang mit den neuen Medien. Während er sich durch die Welt von Likes, Followern und Influencern kämpfen muss, wird deutlich, wie fremd ihm dieser Kosmos eigentlich ist. Genau dieser Gegensatz zwischen traditioneller Bodenständigkeit und digitaler Scheinwelt sorgt für viele gelungen komische Momente. Gleichzeitig wird meiner Meinung nach aber auch die Problematik von neuen Medien aufgezeigt - allerdings ohne mit dem Zeigefinger belehrend zu wirken.
Besonders gut gefallen hat mir auch die Parallelhandlung rund um den Gemeinderat und Kluftingers Dauer-Rivalen Langhammer. Die Wortgefechte der beiden sorgen regelmäßig für Unterhaltung und lockern die Ermittlungen auf, ohne die Spannung zu bremsen.
Insgesamt hat mich das neue Kluftinger-Werk sehr unterhalten und eignet sich hervorragend als leichte Bettlektüre. Wer die Kluftinger-Reihe bereits kennt und liebt, bekommt genau das, was er sich erhofft: einen spannenden Kriminalfall, liebenswerte Figuren, viel Allgäuer Charme und jede Menge Humor. Für mich gehört dieser Band definitiv zu den besonders gelungenen Kluftinger-Abenteuern.