Wie der alte Passat und die Fellclogs
Für mich kommt der neue Kluftingerkrimi etwa so daher wie der alte Passat und die Fellclogs des Kultkommissars. Man hängt schon irgendwie dran und sie haben einen gewissen Charme, aber wirken zugleich ziemlich angerostet und ausgelatscht.
Als langjähriger Fan der Reihe habe ich mich auf den neuesten Band sehr gefreut, obwohl mich schon die letzten beiden nicht so richtig begeistern konnten. So erging es mir leider auch dieses Mal, obwohl die Ansätze mit einem Fall im Umfeld von Influencern und Kluftingers Einstand als Gemeinderat durchaus vielsprechend waren.
Der Handlungsverlauf war dann allerdings stellenweise sehr zäh und seicht mit ein paar mehr oder weniger aus dem Hut gezauberten Verdächtigen hier und dort, bei denen sich dann nach einem kurzen Gespräch schon wieder deren Unschuld herausstellte und am Ende einer eigentlich naheliegenden Auflösung, auf die Kluftinger und das Ermittlerteam eher zufällig gestoßen sind. Enttäuscht war ich am Ende auch darüber, dass der ominöse Franky, von dem mehrfach die Rede war, nicht enttarnt wird. Hier hatte ich auf eine zündende Schlusspointe gehofft und auch schon einen Verdacht.
Etwas frischen Wind hätte der neue Polizeipräsident bringen können, der jedoch nur am Rande erwähnt wird, jedoch in der Handlung ansonsten gar nicht vorkommt. Da wünscht man sich doch sehnsüchtig den alten Lodenbacher zurück.
Überhaupt ist der übliche spezielle Humor der Kluftingerromane im Laufe der Zeit leider etwas verloren gegangen. Ab und an kann man schon mal schmunzeln, aber andere vermeintlich lustige Passagen wirken arg ausgetreten wie die besagten Fellclogs.
Unter dem Strich bleibt ein durchschnittlicher, einigermaßen unterhaltsamer Krimi, bei dem der Fall zu seicht ist und der erwartete Humor nicht so recht zündet. Schade!
Als langjähriger Fan der Reihe habe ich mich auf den neuesten Band sehr gefreut, obwohl mich schon die letzten beiden nicht so richtig begeistern konnten. So erging es mir leider auch dieses Mal, obwohl die Ansätze mit einem Fall im Umfeld von Influencern und Kluftingers Einstand als Gemeinderat durchaus vielsprechend waren.
Der Handlungsverlauf war dann allerdings stellenweise sehr zäh und seicht mit ein paar mehr oder weniger aus dem Hut gezauberten Verdächtigen hier und dort, bei denen sich dann nach einem kurzen Gespräch schon wieder deren Unschuld herausstellte und am Ende einer eigentlich naheliegenden Auflösung, auf die Kluftinger und das Ermittlerteam eher zufällig gestoßen sind. Enttäuscht war ich am Ende auch darüber, dass der ominöse Franky, von dem mehrfach die Rede war, nicht enttarnt wird. Hier hatte ich auf eine zündende Schlusspointe gehofft und auch schon einen Verdacht.
Etwas frischen Wind hätte der neue Polizeipräsident bringen können, der jedoch nur am Rande erwähnt wird, jedoch in der Handlung ansonsten gar nicht vorkommt. Da wünscht man sich doch sehnsüchtig den alten Lodenbacher zurück.
Überhaupt ist der übliche spezielle Humor der Kluftingerromane im Laufe der Zeit leider etwas verloren gegangen. Ab und an kann man schon mal schmunzeln, aber andere vermeintlich lustige Passagen wirken arg ausgetreten wie die besagten Fellclogs.
Unter dem Strich bleibt ein durchschnittlicher, einigermaßen unterhaltsamer Krimi, bei dem der Fall zu seicht ist und der erwartete Humor nicht so recht zündet. Schade!