Love & Country

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dannidudeldü Avatar

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So seicht wie das Cover mit seinen wunderschönen, seichten Farben treibt man in die Geschichte.
Olive verliert ihre Mutter bei einem tragischen Unfall und beschließt nach Nashville zu ziehen, den Ort, an dem ihre Mutter früher gelebt hat.
Sie lernt Drew in einer Bar kennen und beide erzählen sich, als komplett fremde Menschen, warum ihre letzten Wochen wirklich schlimm verlaufen sind.
Einige Tage später findet Olive eine wunderbare WG und darin auch zwei echte Freundinnen.
Sie stellen ihr die WG Regeln vor, eine besagt: Fang nichts mit den Nachbarn an - wir hassen sie.
Wenig überraschend, dass Drew einer der Nachbarn ist.
Mit viel Schmerz und auch Humor wird die Geschichte von Drew und Olive erzählt. Wenn man anfangs noch glaubt "ach, mal wieder sowas..." Wird man doch eines besseren belehrt. Denn die Texte gehen tief und sind voll Schmerz und Sehnsucht. Laura Willud schafft es, mit ihren Worten den Leser nach Nashville zu holen. Man spürt die Sonne auf der Dachterrasse und den Schmerz in den Erinnerungen.
In manchen Erzählstränge hätte man noch etwas tiefer gehen können. Aber ich habe herrliche Stunden in diesem Roman verbracht und kann ihn nur weiterempfehlen.