Schöne Geschichte
„Blue Sparrow Girls – The Melody of You and Me“ ist der Auftaktband der neuen Dilogie von Laura Willud. Die Geschichte beginnt in einer schweren Zeit für beide Hauptfiguren: Olive und Drew.
Olive hat vor Kurzem ihre Mutter verloren und steckt noch tief in ihrer Trauer. Um sich ihr wieder näher zu fühlen, zieht sie nach Nashville – den Ort, an dem ihre Mutter einst lebte und ihrer Leidenschaft für Kunst nachging. Auch Drew hat eine schwierige Phase hinter sich. Als sich die beiden zufällig in einer Bar begegnen, verbringen sie einen besonderen Abend miteinander, der ihnen noch lange im Gedächtnis bleibt.
Als Olive schließlich eine WG findet, wartet allerdings eine Überraschung auf sie: Drew wohnt ausgerechnet in der verfeindeten WG gegenüber. Und dort gilt eine klare Regel – Finger weg von den Jungs aus der anderen WG. Trotzdem beginnt Drew, Olive heimlich dabei zu helfen, bessere Songs zu schreiben. Songs, die all das ausdrücken, was sie selbst nicht laut aussprechen kann.
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da mich der Klappentext sofort angesprochen hat. Olive und Drew sind beide sehr sympathische und authentisch gezeichnete Protagonisten. Besonders Olives Trauer wurde sehr einfühlsam dargestellt, sodass ich ihre Gefühle gut nachvollziehen konnte. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mir ebenfalls gut gefallen: Die Trauer bleibt zwar stets präsent, doch nach und nach treten auch wieder positive Momente in ihr Leben – etwa die Zeit mit ihren neuen Mitbewohnerinnen, die schnell zu echten Freundinnen werden, und natürlich die gemeinsamen Songs mit Drew.
Drew mochte ich von Anfang an. Obwohl er sich selbst zunächst als eher gefühlskalt beschreibt, merkt man schnell, dass das eigentlich gar nicht zu ihm passt. Er unterstützt Olive, wo er kann, und respektiert ihre Grenzen und Wünsche. Umso weniger konnte ich seine Entscheidung am Ende des Buches nachvollziehen. Für mich wirkte es ein wenig so, als wäre hier bewusst Drama eingebaut worden, weil es in einem Romance-Roman erwartet wird. Das fand ich etwas schade, denn diesen Konflikt hätte die Geschichte für mich nicht unbedingt gebraucht.
Auch die Streiche zwischen den beiden WGs hätten meiner Meinung nach noch etwas mehr Raum bekommen dürfen – da hätte ich mir noch ein paar zusätzliche lustige Momente gewünscht.
Insgesamt ist es dennoch eine bewegende Geschichte, die auch ernstere Themen aufgreift. Ich habe das Buch gerne gelesen, auch wenn es mich leider nicht vollständig überzeugen konnte. Trotzdem bin ich gespannt auf den zweiten Band der Dilogie.
Olive hat vor Kurzem ihre Mutter verloren und steckt noch tief in ihrer Trauer. Um sich ihr wieder näher zu fühlen, zieht sie nach Nashville – den Ort, an dem ihre Mutter einst lebte und ihrer Leidenschaft für Kunst nachging. Auch Drew hat eine schwierige Phase hinter sich. Als sich die beiden zufällig in einer Bar begegnen, verbringen sie einen besonderen Abend miteinander, der ihnen noch lange im Gedächtnis bleibt.
Als Olive schließlich eine WG findet, wartet allerdings eine Überraschung auf sie: Drew wohnt ausgerechnet in der verfeindeten WG gegenüber. Und dort gilt eine klare Regel – Finger weg von den Jungs aus der anderen WG. Trotzdem beginnt Drew, Olive heimlich dabei zu helfen, bessere Songs zu schreiben. Songs, die all das ausdrücken, was sie selbst nicht laut aussprechen kann.
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da mich der Klappentext sofort angesprochen hat. Olive und Drew sind beide sehr sympathische und authentisch gezeichnete Protagonisten. Besonders Olives Trauer wurde sehr einfühlsam dargestellt, sodass ich ihre Gefühle gut nachvollziehen konnte. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mir ebenfalls gut gefallen: Die Trauer bleibt zwar stets präsent, doch nach und nach treten auch wieder positive Momente in ihr Leben – etwa die Zeit mit ihren neuen Mitbewohnerinnen, die schnell zu echten Freundinnen werden, und natürlich die gemeinsamen Songs mit Drew.
Drew mochte ich von Anfang an. Obwohl er sich selbst zunächst als eher gefühlskalt beschreibt, merkt man schnell, dass das eigentlich gar nicht zu ihm passt. Er unterstützt Olive, wo er kann, und respektiert ihre Grenzen und Wünsche. Umso weniger konnte ich seine Entscheidung am Ende des Buches nachvollziehen. Für mich wirkte es ein wenig so, als wäre hier bewusst Drama eingebaut worden, weil es in einem Romance-Roman erwartet wird. Das fand ich etwas schade, denn diesen Konflikt hätte die Geschichte für mich nicht unbedingt gebraucht.
Auch die Streiche zwischen den beiden WGs hätten meiner Meinung nach noch etwas mehr Raum bekommen dürfen – da hätte ich mir noch ein paar zusätzliche lustige Momente gewünscht.
Insgesamt ist es dennoch eine bewegende Geschichte, die auch ernstere Themen aufgreift. Ich habe das Buch gerne gelesen, auch wenn es mich leider nicht vollständig überzeugen konnte. Trotzdem bin ich gespannt auf den zweiten Band der Dilogie.