You drew stars around my scars

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern
liki Avatar

Von

Der erste Band der Nashville-Dilogie von Laura Willud war angenehm zu lesen, konnte mich aber leider nicht vollends überzeugen. Die Kulisse von Nashville ist gut gewählt und besonders der Museumsausflug hat Lust darauf gemacht, die Stadt selbst zu besuchen.


Auch die Aspekte der Trauer wurden am Anfang nachvollziehbar und einfühlsam beschrieben, haben sich im weiteren Verlauf der Geschichte aber meiner Meinung nach zu sehr im gleichen Wortlaut wiederholt. Die Geschichte zwischen Olive und Drew fängt schön an und das gemeinsame Songschreiben ist ein gutes stilistisches Mittel, um die Verbindung der beiden darzustellen, wobei das Hitpotential der Werke fragwürdig bleibt.


Leider war der Konflikt zwischen den beiden WGs aus meiner Sicht sehr naiv dargestellt und überdramatisiert. Vor allem, da sich bei der Aussprache plötzlich alle Probleme in Luft aufgelöst haben. Aus diesem Grund geht das Buch leider in der Masse an ähnlichen Geschichten unter und kann nicht positiv genug herausstechen.