Kurze Kapitel sorgen für hohes Lesetempo!
Sophie als Protagonistin berührt und sorgt für hohe Empathie: Ihre Flucht vor dem toxischen, kontrollierenden Partner Philip im alten Polo durch dichten Nebel, ihr karges Ausweichquartier in einem verlassenen Bauwagen und der ständige finanzielle Druck zeichnen das Bild einer verletzlichen, aber extrem kämpferischen Frau. Der unverhoffte, lukrative Auftrag der adligen Marlene Grafinger van Dorn wirkt wie ein Rettungsanker, bringt jedoch sofort neue Fragen und ein subtiles Unbehagen mit sich. Die isolierte Lage des herrschaftlichen Anwesens, die skurrilen Vorgaben wie das rein analoge Fotografieren und die latent bedrohliche Grundstimmung lassen erahnen, dass Sophie unweigerlich in ein gefährliches Geflecht hineingerät.
Der flüssige, bildhafte Schreibstil erzeugt ein bedrückendes Kopfkino, bei dem man beim Lesen unwillkürlich den Atem anhält.
Die kurzen Kapitel jagen einen nur so durch das Buch!
Der flüssige, bildhafte Schreibstil erzeugt ein bedrückendes Kopfkino, bei dem man beim Lesen unwillkürlich den Atem anhält.
Die kurzen Kapitel jagen einen nur so durch das Buch!