Anna Schneider überzeugt auch abseits von Kriminalromanen
Sophie Roth versucht gerade ihr Leben neu zu sortieren, nachdem sie aus einer manipulativen Beziehung entkommen ist. Sie möchte endlich von ihrer Fotografie leben können und dieser Wunsch scheint sich zu erfüllen, als sie den Auftrag erhält über einen längeren Zeitraum Porträts einer vermögenden Familie aufzunehmen. Sie braucht diesen Job unbedingt, aber trotzdem kann sie das Gefühl nicht abschütteln, dass mit der Familie etwas nicht stimmt. Bald darauf fühlt sie sich verfolgt, wird Opfer von Sachbeschädigung und ist entsetzt, als sie auf einem Foto in ein Gesicht blickt, dass sie seit 20 Jahren nicht mehr gesehen hat. Wie hängt ihr großzügiger Auftrag mit dieser Person zusammen? Und hat es etwas mit der Nacht zu tun, in der ihr Vater ermordet wurde?
Ich lese eh alles, was Anna Schneider schreibt, aber ich habe mich besonders auf diesen Roman gefreut, da es ihr erster psychologischer Spannungsroman ist und ich diese Art von Geschichten liebe. Zuerst denkt man, die Handlung beginnt ruhig. Man begleitet Sophie dabei, wie sie ihr Leben als Fotografin aufbauen will. Doch mit jeder Seite wird die Atmosphäre dichter und die Story packender. Will ihr jemand etwas antun? Wem kann sie trauen? Ist es Zufall, dass die vermögende Familie auf sie gestoßen ist oder steckt mehr dahinter? Und wie ist es möglich, dass DIESES Gesicht auf dem einen Foto zu sehen ist. Viele Fragen treiben einen um, machen das Buch zu einem Pageturner und so fiebert man der Auflösung entgegen.
Tatsächlich hatte ich von Anfang an die richtige Vermutung über die Hintergründe. Da es jedoch etliche Alternativen und viele Fragen gab, hat das der Spannung keinen Abbruch getan, denn die Auflösung erfährt man erst am Schluss. Bis dahin heißt es: mit Sophie leiden, mit ihr rätseln und nach und nach die Geheimnisse um ihre Vergangenheit offenbart zu bekommen. Kein Wunder also, dass man das Buch zwischendurch nicht zu Seite legen kann.
Fazit: Anna Schneider schreibt nicht nur tolle Krimis (die Grenzfall-Reihe ist auch eine Empfehlung von mir), sondern auch Spannungsromane. Ich hoffe sehr, dass aus diesem Genre bald weitere Romane von ihr erscheinen werden, denn ich wäre mehr als bereit dafür. 4,5 – 5 Sterne und eine Leseempfehlung gehen an „Blut für Blut“
Ich lese eh alles, was Anna Schneider schreibt, aber ich habe mich besonders auf diesen Roman gefreut, da es ihr erster psychologischer Spannungsroman ist und ich diese Art von Geschichten liebe. Zuerst denkt man, die Handlung beginnt ruhig. Man begleitet Sophie dabei, wie sie ihr Leben als Fotografin aufbauen will. Doch mit jeder Seite wird die Atmosphäre dichter und die Story packender. Will ihr jemand etwas antun? Wem kann sie trauen? Ist es Zufall, dass die vermögende Familie auf sie gestoßen ist oder steckt mehr dahinter? Und wie ist es möglich, dass DIESES Gesicht auf dem einen Foto zu sehen ist. Viele Fragen treiben einen um, machen das Buch zu einem Pageturner und so fiebert man der Auflösung entgegen.
Tatsächlich hatte ich von Anfang an die richtige Vermutung über die Hintergründe. Da es jedoch etliche Alternativen und viele Fragen gab, hat das der Spannung keinen Abbruch getan, denn die Auflösung erfährt man erst am Schluss. Bis dahin heißt es: mit Sophie leiden, mit ihr rätseln und nach und nach die Geheimnisse um ihre Vergangenheit offenbart zu bekommen. Kein Wunder also, dass man das Buch zwischendurch nicht zu Seite legen kann.
Fazit: Anna Schneider schreibt nicht nur tolle Krimis (die Grenzfall-Reihe ist auch eine Empfehlung von mir), sondern auch Spannungsromane. Ich hoffe sehr, dass aus diesem Genre bald weitere Romane von ihr erscheinen werden, denn ich wäre mehr als bereit dafür. 4,5 – 5 Sterne und eine Leseempfehlung gehen an „Blut für Blut“