Gelungene Spannung
Sophie ist vor ihrem gewalttätigen Exfreund geflohen und versucht nun, sich ein neues Leben aufzubauen. Sie ist Fotografin und bekommt den Auftrag, für eine Familie Fotos zu machen, was ihr finanziell gelegen kommt. Doch bald hat sie das Gefühl, beobachtet und verfolgt zu werden. Parallel dazu holt sie ein früheres Familientrauma wieder ein, das in Rückblenden nach und nach aufgearbeitet wird.
Der Spannungsaufbau gelingt der Autorin gut. Das Gefühl der Bedrohung, das Sophie begleitet, wird über viele kleine Hinweise aufgebaut und bleibt über weite Strecken präsent. Auch die Fototermine bei der Familie wirken zunehmend befremdlich und tragen zur Anspannung bei. Die kurzen Kapitel und der klare Schreibstil machen das Buch leicht lesbar. man kommt zügig voran. Weniger überzeugend fand ich die Auflösung am Ende. Die Überraschungen hielten sich in Grenzen und manche Zusammenhänge wirkten nicht ganz schlüssig. Das hat den Gesamteindruck etwas getrübt, da gerade bei einem Thriller der Schluss viel ausmacht.
Positiv hervorzuheben ist, wie die Themen Verfolgung und toxische Beziehung miteinander verknüpft werden. Man merkt, dass Sophie erst wieder lernen muss, sich selbst zu vertrauen, bevor sie sich ihrer aktuellen Bedrohung stellen kann. Diese Entwicklung wirkt stimmig und passt zur restlichen Handlung.
Insgesamt ist „Blut für Blut“ ein kurzweiliger Thriller mit guter Grundspannung, auch wenn das Ende etwas abfällt. Wer Wert auf eine durchgehend angespannte Atmosphäre legt, wird hier gut unterhalten.
Der Spannungsaufbau gelingt der Autorin gut. Das Gefühl der Bedrohung, das Sophie begleitet, wird über viele kleine Hinweise aufgebaut und bleibt über weite Strecken präsent. Auch die Fototermine bei der Familie wirken zunehmend befremdlich und tragen zur Anspannung bei. Die kurzen Kapitel und der klare Schreibstil machen das Buch leicht lesbar. man kommt zügig voran. Weniger überzeugend fand ich die Auflösung am Ende. Die Überraschungen hielten sich in Grenzen und manche Zusammenhänge wirkten nicht ganz schlüssig. Das hat den Gesamteindruck etwas getrübt, da gerade bei einem Thriller der Schluss viel ausmacht.
Positiv hervorzuheben ist, wie die Themen Verfolgung und toxische Beziehung miteinander verknüpft werden. Man merkt, dass Sophie erst wieder lernen muss, sich selbst zu vertrauen, bevor sie sich ihrer aktuellen Bedrohung stellen kann. Diese Entwicklung wirkt stimmig und passt zur restlichen Handlung.
Insgesamt ist „Blut für Blut“ ein kurzweiliger Thriller mit guter Grundspannung, auch wenn das Ende etwas abfällt. Wer Wert auf eine durchgehend angespannte Atmosphäre legt, wird hier gut unterhalten.