Gut
Nach der Flucht aus einer toxischen, manipulativen Beziehung versucht die Fotografin Sophie Roth, wieder Fuß zu fassen. Der Auftrag, analoge Porträts der einflussreichen und wohlhabenden Familie Grafinger zu machen, kommt da wie gerufen. Doch die scheinbare Rettung wird schnell zum Albtraum: Sophie spürt zunehmend Blicke im Nacken und das beklemmende Gefühl, beobachtet zu werden. Ist es nur die Paranoia ihrer traumatischen Vergangenheit oder lauert eine reale Bedrohung?
Das Setting rund um die wohlhabende Familie Grafinger bildet einen faszinierenden Kontrast zu Sophies prekarer Lage. Das Entfaltungsmotiv der analogen Fotografie erzeugt eine entschleunigte, aber extrem geladene Spannung.
Die große Stärke des Romans liegt in Sophies vielschichtiger Perspektive. Ihre ständige Verunsicherung – bedingt durch die verarbeitete Manipulation ihrer Ex-Beziehung – wird für den Leser hautnah greifbar. Man schwankt ununterbrochen mit ihr.
Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.
Das Setting rund um die wohlhabende Familie Grafinger bildet einen faszinierenden Kontrast zu Sophies prekarer Lage. Das Entfaltungsmotiv der analogen Fotografie erzeugt eine entschleunigte, aber extrem geladene Spannung.
Die große Stärke des Romans liegt in Sophies vielschichtiger Perspektive. Ihre ständige Verunsicherung – bedingt durch die verarbeitete Manipulation ihrer Ex-Beziehung – wird für den Leser hautnah greifbar. Man schwankt ununterbrochen mit ihr.
Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.