Nicht überzeugend

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puste.blume Avatar

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Das Cover wirkt in Verbindung des Titels "Blut für Blut" durch das Setting eines Waldes bei Nacht, das nur durch eine Taschenlampe erhellt wird, und aufgrund des Klappentextes wie ein Thriller.
Beim Lesen zeigt sich jedoch sehr schnell, dass die vorhandene Bezeichnung "Roman" sehr zutreffend ist. Ein Widerspruch, der sich durch das gesamte Buch zieht und bis zum Ende bestehen bleibt.

Die Protagonistin Sophia ist in ihrem Leben mehrmals geflohen. Als Leser erfährt man die Gründe hierfür nach und nach. Von ihrer Vergangenheit erfährt der Leser durch Rückblenden. Diese Erlebnisse damals sind eindrucksvoll und haben für sich genommen viel Potenzial.
Die Erlebnisse der Gegenwart erscheinen jedoch häufig konstruiert. Situationen, in denen Sophia bedroht wird, oder um ihr Leben fürchtet, wirken oberflächlich. Die Antagonistin, die jahrzehntelang einen Tod rächen möchte, hat am Ende plötzlich Mitleid und Verständnis. Häufig wirkt der Spannungsaufbau zu mühevoll und bleibt flach, was vorallem an der Satzstruktur, aber auch der Wortwahl liegt. Oftmals geht diese ins pathetische über und dadurch verliert die gesamte Situation an Glaubwürdigkeit.