Spannender Thriller um Rache und die Dämonen der Vergangenheit mit nicht ganz schlüssiger Auflösung
Die Fotografin Sophie Roth hat sich aus einer toxischen und manipulativen Beziehung befreit und zieht sich in in einen zufällig entdeckten leer stehenden Bauwagen zurück. Als sie das finanziell lukrative Angebot einer adeligen Familie erhält, kurzfristig Porträts analog anzufertigen, sagt sie zu, auch wenn sie sich fragt, warum die Grafingers ausgerechnet sie ausgewählt haben.
Neben dem ominösen Auftrag ängstigen sie weitere mysteriöse Vorkommnisse, die davon Zeugen, dass sie jemand verfolgt und absichtlich verunsichert. Zeitgleich quälen sie Erinnerungen an die Zeit vor zwanzig Jahren, als ihr Vater ermordet wurde und ihr Bruder seitdem als dringend tatverdächtig auf der Flucht ist.
Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen und wechselt in kurzen, dynamischen Kapiteln zwischen den gegenwärtigen Ereignissen im Sommer, als Sophie mühsam für einen Neuanfang kämpft und der Vergangenheit, als ihre Familie zerbrochen ist. Beide Erzählstränge sind gleichermaßen spannend. In der Gegenwart fühlt dich Sophie verfolgt und zunehmend bedroht, wobei unklar ist, ob ihr sadistischer Exfreund hinter den kleinen Grausamkeiten steckt. Die Vergangenheit ist noch undurchsichtiger, da Sophie Erinnerungslücken hat und nur allmählich Details zur Ermordung ihres Vaters ans Licht kommen.
Sophie ist traumatisiert und hat viel durchgemacht, ist unsicher im Umgang mit anderen und erlebt durch ihre Naivität Rückschläge.
Je weiter die Handlung voranschreitet, desto spannender wird die Frage, in welchem Zusammenhang Vergangenheit und Gegenwart stehen. Dazu trägt auch ein Foto bei, das Sophie bei den Grafingers entdeckt und sie verstört.
"Blut für Blut" ist als Roman eingeordnet, liest sich allerdings wie ein Thriller. Der unaufgeklärte Mord, der mutmaßlich flüchtige Täter und die Verfolgung und Verunsicherung Sophies schüren Ängste und sorgen für Nervenkitzel. Die Situation in beiden Handlungssträngen ist undurchsichtig und bedrohlich.
Der Roman handelt von Rache, Schuld und den Dämonen der Vergangenheit. Es geht um die Folgen einer Familientragödie und den steinigen Weg, neu anzufangen.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge, so dass die Wechsel der Erzählebenen nicht abrupt erfolgen. Zudem wirkt Sophie vor dem Hintergrund der Ereignisse authentisch.
Die Auflösung ist dann allerdings etwas holprig und erscheint mit der Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart etwas konstruiert. Irritierend ist in jedem Fall die Gerichtsverhandlung mit einem Schuldspruch, der aus strafrechtlicher Sicht schlicht falsch ist.
Neben dem ominösen Auftrag ängstigen sie weitere mysteriöse Vorkommnisse, die davon Zeugen, dass sie jemand verfolgt und absichtlich verunsichert. Zeitgleich quälen sie Erinnerungen an die Zeit vor zwanzig Jahren, als ihr Vater ermordet wurde und ihr Bruder seitdem als dringend tatverdächtig auf der Flucht ist.
Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen und wechselt in kurzen, dynamischen Kapiteln zwischen den gegenwärtigen Ereignissen im Sommer, als Sophie mühsam für einen Neuanfang kämpft und der Vergangenheit, als ihre Familie zerbrochen ist. Beide Erzählstränge sind gleichermaßen spannend. In der Gegenwart fühlt dich Sophie verfolgt und zunehmend bedroht, wobei unklar ist, ob ihr sadistischer Exfreund hinter den kleinen Grausamkeiten steckt. Die Vergangenheit ist noch undurchsichtiger, da Sophie Erinnerungslücken hat und nur allmählich Details zur Ermordung ihres Vaters ans Licht kommen.
Sophie ist traumatisiert und hat viel durchgemacht, ist unsicher im Umgang mit anderen und erlebt durch ihre Naivität Rückschläge.
Je weiter die Handlung voranschreitet, desto spannender wird die Frage, in welchem Zusammenhang Vergangenheit und Gegenwart stehen. Dazu trägt auch ein Foto bei, das Sophie bei den Grafingers entdeckt und sie verstört.
"Blut für Blut" ist als Roman eingeordnet, liest sich allerdings wie ein Thriller. Der unaufgeklärte Mord, der mutmaßlich flüchtige Täter und die Verfolgung und Verunsicherung Sophies schüren Ängste und sorgen für Nervenkitzel. Die Situation in beiden Handlungssträngen ist undurchsichtig und bedrohlich.
Der Roman handelt von Rache, Schuld und den Dämonen der Vergangenheit. Es geht um die Folgen einer Familientragödie und den steinigen Weg, neu anzufangen.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge, so dass die Wechsel der Erzählebenen nicht abrupt erfolgen. Zudem wirkt Sophie vor dem Hintergrund der Ereignisse authentisch.
Die Auflösung ist dann allerdings etwas holprig und erscheint mit der Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart etwas konstruiert. Irritierend ist in jedem Fall die Gerichtsverhandlung mit einem Schuldspruch, der aus strafrechtlicher Sicht schlicht falsch ist.