unheimlich mitziehend und düster
Ich habe mich sehr gefreut, dass ich Blut für Blut von Anna Schneider rezensieren darf. Das Buch erscheint am 23.09.2026 im S. Fischer Verlag und umfasst 350 Seiten. Anna Fischer ist bekannt für ihre "Grenzfall-Serie" und hat nun den ersten Psycho-Thriller geschrieben.
Das Cover passt zu der Stimmung, die das Buch vermittelt. Es ist dunkel gehalten und zeigt einen Weg bei Nacht, der in einen Wald führt. Das Buch hat einen dazu passenden Farbschnitt, ein Pluspunkt für viele Leser:Innen, die Bücher mit Farbschnitt bevorzugen.
Allerdings benötigt der Thriller keinen Farbschnitt, um zu überzeugen.
Zum Inhalt: Sophie, die sich aus einer toxischen Beziehung befreit hat, versucht auf eigenen Beinen zu stehen und beschließt, sich als Fotografin selbständig zu machen. Nach kurzer Zeit bekommt sie das lukrative Angebot, eine wohlhabende Familie zu fotografieren.
Dann bekommt sie das Gefühl, dass sie jemand beobachtet. Erst sind es nur kleine, unauffällige Begebenheiten. Dann gerät Sophie immer mehr in gefährliche Situationen. Sie muss sich eingestehen, dass sie das Ziel eines Unbekannten ist. Wer ist der Unbekannte und warum hat er es auf Sophie abgesehen?
Was ist in der Vergangenheit passiert und wie passen die Geschehnisse von damals zu den heutigen Vorfällen?
Meine Gedanken zu dem Buch: Die Autorin hat es schnell geschafft, mich in den Bann des Buches zu ziehen. Sie verwendet einen flüssigen Schreibstil und unterteilt das Buch in relativ kurze Kapitel, die mich dazu verleitet haben, immer "schnell nur noch ein Kapitel" lesen zu wollen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht.
Zwischen den aktuellen Szenen werden immer wieder kurze Kapitel aus Sophies Vergangenheit eingeschoben, die 20 Jahre früher spielen. Diese Kapitel haben mich anfangs irritiert, weil sie andeuten, dass damals etwas Schlimmes passiert sein muss.
Erst im Laufe des Buches ergeben die Abschnitte immer mehr Sinn und fügen sich in die gegenwärtige Geschichte ein.
Die Autorin hat sehr gut herausgearbeitet, wie stark Sophies frühere Erfahrungen ihr heutiges Verhalten bestimmen.(ich versuche, nicht zu spoilern, möchte aber in der Rezension deutlich machen, dass die Autorin hier wirklich gute Arbeit geleistet hat)
Ich konnte mich gut in den Charakter und die Gefühlswelt von Sophie einfühlen.
Beim Lesen hatte ich wirklich viele Theorien, wer der geheimnisvolle Fremde ist und was in der Vergangenheit passiert ist. Aber ich musste sie beim Lesen immer verwerfen. Andere Theorieren haben sich wiederum bestätigt. Das Mitfiebern und Rätseln während des Lesens ist für mich genau das, was einen guten Thriller ausmacht.
Der Showdown ist nicht überladen, wie es bei vielen Thrillern oft der Fall ist. Dennoch hat die Autorin in ihrer Erzählung überraschende Wendungen eingeflochten, die ich nicht vorhergesehen habe.
Ich vergebe 4,5 Sterne von 5 Sternen und gebe eine klare Leseempfehlung für alle Thriller-Liebhaber. Für mich zeigt Anna Schneider, dass großartige Thriller nicht zwangsläufig aus dem Ausland kommen müssen.
Das Cover passt zu der Stimmung, die das Buch vermittelt. Es ist dunkel gehalten und zeigt einen Weg bei Nacht, der in einen Wald führt. Das Buch hat einen dazu passenden Farbschnitt, ein Pluspunkt für viele Leser:Innen, die Bücher mit Farbschnitt bevorzugen.
Allerdings benötigt der Thriller keinen Farbschnitt, um zu überzeugen.
Zum Inhalt: Sophie, die sich aus einer toxischen Beziehung befreit hat, versucht auf eigenen Beinen zu stehen und beschließt, sich als Fotografin selbständig zu machen. Nach kurzer Zeit bekommt sie das lukrative Angebot, eine wohlhabende Familie zu fotografieren.
Dann bekommt sie das Gefühl, dass sie jemand beobachtet. Erst sind es nur kleine, unauffällige Begebenheiten. Dann gerät Sophie immer mehr in gefährliche Situationen. Sie muss sich eingestehen, dass sie das Ziel eines Unbekannten ist. Wer ist der Unbekannte und warum hat er es auf Sophie abgesehen?
Was ist in der Vergangenheit passiert und wie passen die Geschehnisse von damals zu den heutigen Vorfällen?
Meine Gedanken zu dem Buch: Die Autorin hat es schnell geschafft, mich in den Bann des Buches zu ziehen. Sie verwendet einen flüssigen Schreibstil und unterteilt das Buch in relativ kurze Kapitel, die mich dazu verleitet haben, immer "schnell nur noch ein Kapitel" lesen zu wollen, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht.
Zwischen den aktuellen Szenen werden immer wieder kurze Kapitel aus Sophies Vergangenheit eingeschoben, die 20 Jahre früher spielen. Diese Kapitel haben mich anfangs irritiert, weil sie andeuten, dass damals etwas Schlimmes passiert sein muss.
Erst im Laufe des Buches ergeben die Abschnitte immer mehr Sinn und fügen sich in die gegenwärtige Geschichte ein.
Die Autorin hat sehr gut herausgearbeitet, wie stark Sophies frühere Erfahrungen ihr heutiges Verhalten bestimmen.(ich versuche, nicht zu spoilern, möchte aber in der Rezension deutlich machen, dass die Autorin hier wirklich gute Arbeit geleistet hat)
Ich konnte mich gut in den Charakter und die Gefühlswelt von Sophie einfühlen.
Beim Lesen hatte ich wirklich viele Theorien, wer der geheimnisvolle Fremde ist und was in der Vergangenheit passiert ist. Aber ich musste sie beim Lesen immer verwerfen. Andere Theorieren haben sich wiederum bestätigt. Das Mitfiebern und Rätseln während des Lesens ist für mich genau das, was einen guten Thriller ausmacht.
Der Showdown ist nicht überladen, wie es bei vielen Thrillern oft der Fall ist. Dennoch hat die Autorin in ihrer Erzählung überraschende Wendungen eingeflochten, die ich nicht vorhergesehen habe.
Ich vergebe 4,5 Sterne von 5 Sternen und gebe eine klare Leseempfehlung für alle Thriller-Liebhaber. Für mich zeigt Anna Schneider, dass großartige Thriller nicht zwangsläufig aus dem Ausland kommen müssen.