Vielversprechende Grundidee, doch am Ende eher enttäuschend
Optisch ist dieses Werk definitiv ein Hingucker und auch der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht, sodass meine Erwartungen dementsprechend hoch waren. Jedoch muss ich leider gestehen, dass ich mit der Handlung nicht wirklich warm geworden bin.
Dabei fand ich den Aufbau der einzelnen Kapitel richtig spannend. Zwar ist der Perspektivenwechsel sowohl in die Vergangenheit als auch in die Gegenwart anfänglich eine Hürde, jedoch fuchst man sich schnell rein und sofort versucht man, die häppchenweisen präsentierten Informationen immer wieder erneut zusammenzusetzen. Auch der Schreibstil ist mir durch seine flüssige Art im Gedächtnis geblieben. Hier und da häufen sich zwar langatmige Passagen und bremsen somit das Tempo immer wieder aus, jedoch erwachen viele Szenarien dank der bildhaften Beschreibungen wahrlich zum Leben.
Dennoch hat es mir schlichtweg an Spannung gefehlt. Obwohl der Anfang noch zum Mitfiebern animierte, nahm diese mit jedem weiteren Kapitel rapide ab, sodass einfach kein echter Nervenkitzel aufkommen wollte. Eigentlich hatte ich mir deutlich mehr Thriller Elemente erhofft, welche für meinen Geschmack viel zu kurz kamen. Zudem geriet auch der Auftrag bei der Familie Grafinger immer mehr in den Hintergrund, obwohl dieser als Ausgangssituation eigentlich im Mittelpunkt stehen sollte.
Einer meiner größten Kritikpunkte sind außerdem die relativ blassen Figuren. So konnte ich das Verhalten der Protagonistin Sophie öfters nicht nachvollziehen und irgendwie fehlte es mir an realistischen Reaktionen. Wenn jemand eine ähnliche Vergangenheit wie sie aufweist, würde man deutlich vorsichtiger agieren und mehr Angst in gewissen Situationen empfinden, doch sie blieb überwiegend fast teilnahmelos. Aber auch die anderen Figuren fühlten sich nicht rund an, gar unauthentisch. Getoppt wurde dies noch durch das fast schon langweilige Finale. Hier fehlte es einfach an dem großen Wow Effekt und für mich wirkte die Auflösung eher wie an den Haaren herbeigezogen.
💭 Fazit: Schicke Aufmachung und starker Einstieg, welche im Verlauf leider durch blasse Figuren und einem enttäuschenden Finale verdrängt werden. Wer einen seichten Roman für zwischendurch sucht, wird hier vielleicht solide unterhalten. Für mich reichte es am Ende leider nur für knappe 3 von 5 Sternen!
Dabei fand ich den Aufbau der einzelnen Kapitel richtig spannend. Zwar ist der Perspektivenwechsel sowohl in die Vergangenheit als auch in die Gegenwart anfänglich eine Hürde, jedoch fuchst man sich schnell rein und sofort versucht man, die häppchenweisen präsentierten Informationen immer wieder erneut zusammenzusetzen. Auch der Schreibstil ist mir durch seine flüssige Art im Gedächtnis geblieben. Hier und da häufen sich zwar langatmige Passagen und bremsen somit das Tempo immer wieder aus, jedoch erwachen viele Szenarien dank der bildhaften Beschreibungen wahrlich zum Leben.
Dennoch hat es mir schlichtweg an Spannung gefehlt. Obwohl der Anfang noch zum Mitfiebern animierte, nahm diese mit jedem weiteren Kapitel rapide ab, sodass einfach kein echter Nervenkitzel aufkommen wollte. Eigentlich hatte ich mir deutlich mehr Thriller Elemente erhofft, welche für meinen Geschmack viel zu kurz kamen. Zudem geriet auch der Auftrag bei der Familie Grafinger immer mehr in den Hintergrund, obwohl dieser als Ausgangssituation eigentlich im Mittelpunkt stehen sollte.
Einer meiner größten Kritikpunkte sind außerdem die relativ blassen Figuren. So konnte ich das Verhalten der Protagonistin Sophie öfters nicht nachvollziehen und irgendwie fehlte es mir an realistischen Reaktionen. Wenn jemand eine ähnliche Vergangenheit wie sie aufweist, würde man deutlich vorsichtiger agieren und mehr Angst in gewissen Situationen empfinden, doch sie blieb überwiegend fast teilnahmelos. Aber auch die anderen Figuren fühlten sich nicht rund an, gar unauthentisch. Getoppt wurde dies noch durch das fast schon langweilige Finale. Hier fehlte es einfach an dem großen Wow Effekt und für mich wirkte die Auflösung eher wie an den Haaren herbeigezogen.
💭 Fazit: Schicke Aufmachung und starker Einstieg, welche im Verlauf leider durch blasse Figuren und einem enttäuschenden Finale verdrängt werden. Wer einen seichten Roman für zwischendurch sucht, wird hier vielleicht solide unterhalten. Für mich reichte es am Ende leider nur für knappe 3 von 5 Sternen!