Gelundener Thriller
Saskia te Marvelds Debüt hat mich von der ersten Seite an gepackt. Die Geschichte rund um die ehemalige Kommissarin Anka ist spannend, schonungslos und sehr intensiv erzählt. Man merkt schnell, dass hier jemand mit Sprache umgehen kann, der Schreibstil ist klar, aber gleichzeitig so bildhaft, dass man jede Szene vor Augen hat. Ich war sofort drin und konnte kaum aufhören zu lesen.
Besonders gelungen fand ich, wie die Autorin Spannung aufbaut: Es gibt keinen Leerlauf, keine Kapitel, die man „überfliegen“ möchte. Stattdessen hält sie das Tempo durchgehend hoch, ohne dass die Figuren dabei zu kurz kommen. Anka ist eine faszinierende Hauptfigur, verletzt, zerrissen, aber stark. Ihre Ängste und ihr Überlebenswille wirken absolut glaubwürdig.
Die Rückblenden und Perspektivwechsel fügen sich gut ein und geben der Story zusätzlich Tiefe. Besonders die Abschnitte aus Tätersicht sind verstörend, aber auch psychologisch interessant. Einzig hier hätte ich mir etwas mehr Hintergrund gewünscht, um die Motivation noch besser zu verstehen.
Der Thriller ist stellenweise brutal, aber nie selbstzweckhaft. Jede grausame Szene hat Gewicht und Bedeutung. Besonders das Finale ist temporeich und filmreif, man legt das Buch mit Herzklopfen zur Seite. Insgesamt ein beeindruckend starkes Debüt, das Lust auf mehr macht. Wer temporeiche Thriller mit psychologischer Tiefe und einer kämpferischen Hauptfigur mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen.
Besonders gelungen fand ich, wie die Autorin Spannung aufbaut: Es gibt keinen Leerlauf, keine Kapitel, die man „überfliegen“ möchte. Stattdessen hält sie das Tempo durchgehend hoch, ohne dass die Figuren dabei zu kurz kommen. Anka ist eine faszinierende Hauptfigur, verletzt, zerrissen, aber stark. Ihre Ängste und ihr Überlebenswille wirken absolut glaubwürdig.
Die Rückblenden und Perspektivwechsel fügen sich gut ein und geben der Story zusätzlich Tiefe. Besonders die Abschnitte aus Tätersicht sind verstörend, aber auch psychologisch interessant. Einzig hier hätte ich mir etwas mehr Hintergrund gewünscht, um die Motivation noch besser zu verstehen.
Der Thriller ist stellenweise brutal, aber nie selbstzweckhaft. Jede grausame Szene hat Gewicht und Bedeutung. Besonders das Finale ist temporeich und filmreif, man legt das Buch mit Herzklopfen zur Seite. Insgesamt ein beeindruckend starkes Debüt, das Lust auf mehr macht. Wer temporeiche Thriller mit psychologischer Tiefe und einer kämpferischen Hauptfigur mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen.