Nichts für schwache Nerven
Wem bei "Blutwild" nicht an der einen oder anderen Stelle eine Gänsehaut über den Rücken läuft, muss zu den ganz "Hart-Gesottenen" gehören. Schaurig-spannend entwickelt sich die Story um die ehemalige Polizisten Anka, die aufgrund ihrer in der Vergangenheit liegenden Gefangennahme durch einen vermeintlichen Psychopathen, der verurteilt und in Haft ist, ihren Dienst nicht mehr ausüben kann und sich zwangsweise beruflich anders orientieren muss. Doch erneut gerät sie in einen für sie unerwarteten Sog von unerklärlichen Ereignissen, die alte Wunden aufreißen und sie die entsprechenden Rückschlüsse ziehen lässt. In dieser Abfolge von Geschehnissen kommt es zu immer neuen düsteren, unerträglichen und verhängnisvollen Entwicklungen, sodass es beim Lesen danach drängt, Licht in das Dunkel zu bringen und dem eigentlichen Täter auf die Spur zu kommen. Die Auflösung - vielleicht ein wenig überkonstruiert - ist unvermutet und ungewöhnlich und entspricht damit dem spannenden Gesamtplot des Buches.
Auf alle Fälle eine Empfehlung, aber sicherlich nichts für zarte Gemüter.
Auf alle Fälle eine Empfehlung, aber sicherlich nichts für zarte Gemüter.