Psychodrama mit Tiefgang
Blutwild ist ein intensiver, sehr atmosphärischer Thriller, der vor allem durch seine psychologische Tiefe beeindruckt. Die Autorin wagt sich an schwere Themen wie Trauma, Angst und die Verarbeitung von Gewalt, und das mit bemerkenswerter Klarheit und Ernsthaftigkeit.
Der Erzählstil ist ruhig, fast nüchtern, aber gerade das macht die Geschichte so beklemmend. Es wird nichts künstlich überdramatisiert, und trotzdem bleibt die Spannung konstant hoch. Besonders gelungen fand ich, wie glaubwürdig die Hauptfigur gezeichnet ist: verletzlich, aber stark, zerrissen, aber handlungsfähig. Keine typische Heldin, sondern eine, mit der man mitfühlen kann.
Das Buch ist nichts für zartbesaitete Leser*innen. Es geht unter die Haut, lässt einen oft sprachlos zurück, nicht wegen brutaler Effekte, sondern weil es einen emotional trifft. Man spürt: Hier schreibt jemand, der weiß, wie man dunkle Themen respektvoll behandelt.
Fazit: Blutwild ist kein reißerischer Thriller, sondern ein klug komponiertes Psychodrama mit Tiefgang. Wer gern in düstere, komplexe Figurenwelten eintaucht, wird hier fündig.
Der Erzählstil ist ruhig, fast nüchtern, aber gerade das macht die Geschichte so beklemmend. Es wird nichts künstlich überdramatisiert, und trotzdem bleibt die Spannung konstant hoch. Besonders gelungen fand ich, wie glaubwürdig die Hauptfigur gezeichnet ist: verletzlich, aber stark, zerrissen, aber handlungsfähig. Keine typische Heldin, sondern eine, mit der man mitfühlen kann.
Das Buch ist nichts für zartbesaitete Leser*innen. Es geht unter die Haut, lässt einen oft sprachlos zurück, nicht wegen brutaler Effekte, sondern weil es einen emotional trifft. Man spürt: Hier schreibt jemand, der weiß, wie man dunkle Themen respektvoll behandelt.
Fazit: Blutwild ist kein reißerischer Thriller, sondern ein klug komponiertes Psychodrama mit Tiefgang. Wer gern in düstere, komplexe Figurenwelten eintaucht, wird hier fündig.