Sehr spannend!
Blutwild hat mich insgesamt richtig gepackt – allerdings ist das definitiv kein Buch für zarte Gemüter. Schon das Cover und der Name ist düster und bedrohlich und macht klar, dass hier kein gemütlicher Krimi wartet. Genau diese Erwartung wird im Buch auch erfüllt.
Inhaltlich geht es um einen extrem verstörenden Fall, der tief in menschliche Abgründe führt. Ohne zu viel zu verraten: Die Geschichte spielt viel in abgelegenen Waldgebieten und arbeitet stark mit Isolation, Angst und psychischem Druck. Besonders gelungen finde ich, dass die Handlung nicht einfach nur auf Schockmomente setzt, sondern sich langsam und sehr konsequent entfaltet. Man merkt schnell, dass hier nichts zufällig passiert.
Der Schreibstil liest sich flüssig und ist sehr direkt. Die Autorin spart nicht mit harten Bildern, übertreibt es aber auch nicht unnötig. Gerade diese sachliche, fast nüchterne Art macht viele Szenen noch unangenehmer – im besten Sinne. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man immer „noch eins“ lesen will, auch wenn der Stoff teilweise schwer ist.
Die Figuren haben mir recht gut gefallen, vor allem die Hauptfigur Anka. Sie wirkt nicht wie eine klassische Thriller-Heldin, sondern verletzlich, geprägt von ihrer Vergangenheit und trotzdem entschlossen. Genau diese Mischung macht sie glaubwürdig. Auch die Nebenfiguren wirken realistisch und nicht austauschbar.
Interessant war das Buch für mich vor allem wegen seiner psychologischen Tiefe. Es geht nicht nur um ein Verbrechen, sondern auch um Trauma, Macht und die Frage, wie sehr die Vergangenheit einen Menschen formen kann. Wer auf sanfte Spannung hofft, ist hier falsch – wer düstere, kompromisslose Thriller mag, wird aber voll auf seine Kosten kommen.
Inhaltlich geht es um einen extrem verstörenden Fall, der tief in menschliche Abgründe führt. Ohne zu viel zu verraten: Die Geschichte spielt viel in abgelegenen Waldgebieten und arbeitet stark mit Isolation, Angst und psychischem Druck. Besonders gelungen finde ich, dass die Handlung nicht einfach nur auf Schockmomente setzt, sondern sich langsam und sehr konsequent entfaltet. Man merkt schnell, dass hier nichts zufällig passiert.
Der Schreibstil liest sich flüssig und ist sehr direkt. Die Autorin spart nicht mit harten Bildern, übertreibt es aber auch nicht unnötig. Gerade diese sachliche, fast nüchterne Art macht viele Szenen noch unangenehmer – im besten Sinne. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man immer „noch eins“ lesen will, auch wenn der Stoff teilweise schwer ist.
Die Figuren haben mir recht gut gefallen, vor allem die Hauptfigur Anka. Sie wirkt nicht wie eine klassische Thriller-Heldin, sondern verletzlich, geprägt von ihrer Vergangenheit und trotzdem entschlossen. Genau diese Mischung macht sie glaubwürdig. Auch die Nebenfiguren wirken realistisch und nicht austauschbar.
Interessant war das Buch für mich vor allem wegen seiner psychologischen Tiefe. Es geht nicht nur um ein Verbrechen, sondern auch um Trauma, Macht und die Frage, wie sehr die Vergangenheit einen Menschen formen kann. Wer auf sanfte Spannung hofft, ist hier falsch – wer düstere, kompromisslose Thriller mag, wird aber voll auf seine Kosten kommen.