Solides Thriller-Debüt
„Blutwild“ ist ein Thriller-Debüt, das insgesamt einen soliden Eindruck hinterlässt. Die Grundidee der Geschichte hat mir gut gefallen, und besonders das Cover ist ein echtes Highlight: sehr gelungen gestaltet und absolut aufmerksamkeitsstark. Gerade bei einem Debüt finde ich das immer besonders schön und erwähnenswert.
Das Buch lässt sich mit seinen knapp 290 Seiten sehr zügig lesen. Die Kapitel sind angenehm kurz, was den Lesefluss zusätzlich unterstützt. Inhaltlich gibt es einige Wendungen, die mir grundsätzlich gut gefallen haben und die für mich zu einem Thriller auch einfach dazugehören. Als Vielleser von Thrillern waren diese Twists für mich allerdings teilweise etwas vorhersehbar – wobei ich mir gut vorstellen kann, dass das für manche Leserinnen und Leser anders wirkt.
Mein größter Kritikpunkt liegt bei einigen Logiklücken, die sich für mich bis zum Ende nicht vollständig aufgelöst haben. An manchen Stellen hätte ich mir ein paar zusätzliche Seiten gewünscht, um bestimmte Zusammenhänge klarer zu erklären und offener gebliebene Fragen zu schließen. Besonders die Figur der ehemaligen Polizistin, die nun als Resilienztrainerin arbeitet, wirkte auf mich nicht immer glaubwürdig. Sie reagiert auf kleinste Ereignisse extrem schockiert, leidet ständig unter Panikattacken oder körperlichen Stressreaktionen. Irgendwann musste ich darüber sogar ein wenig schmunzeln, da diese Beschreibungen sehr häufig wiederholt werden. Gerade in Anbetracht ihres Berufs erschien mir dieses Verhalten zunehmend widersprüchlich.
Trotz dieser Kritikpunkte ist „Blutwild“ ein unterhaltsamer, nicht zu komplexer Thriller, der sich schnell und angenehm lesen lässt. Insgesamt ein grundsolides Debüt, zu dem man der Autorin nur gratulieren kann.
Das Buch lässt sich mit seinen knapp 290 Seiten sehr zügig lesen. Die Kapitel sind angenehm kurz, was den Lesefluss zusätzlich unterstützt. Inhaltlich gibt es einige Wendungen, die mir grundsätzlich gut gefallen haben und die für mich zu einem Thriller auch einfach dazugehören. Als Vielleser von Thrillern waren diese Twists für mich allerdings teilweise etwas vorhersehbar – wobei ich mir gut vorstellen kann, dass das für manche Leserinnen und Leser anders wirkt.
Mein größter Kritikpunkt liegt bei einigen Logiklücken, die sich für mich bis zum Ende nicht vollständig aufgelöst haben. An manchen Stellen hätte ich mir ein paar zusätzliche Seiten gewünscht, um bestimmte Zusammenhänge klarer zu erklären und offener gebliebene Fragen zu schließen. Besonders die Figur der ehemaligen Polizistin, die nun als Resilienztrainerin arbeitet, wirkte auf mich nicht immer glaubwürdig. Sie reagiert auf kleinste Ereignisse extrem schockiert, leidet ständig unter Panikattacken oder körperlichen Stressreaktionen. Irgendwann musste ich darüber sogar ein wenig schmunzeln, da diese Beschreibungen sehr häufig wiederholt werden. Gerade in Anbetracht ihres Berufs erschien mir dieses Verhalten zunehmend widersprüchlich.
Trotz dieser Kritikpunkte ist „Blutwild“ ein unterhaltsamer, nicht zu komplexer Thriller, der sich schnell und angenehm lesen lässt. Insgesamt ein grundsolides Debüt, zu dem man der Autorin nur gratulieren kann.