Wenn die Vergangenheit wieder zuschlägt!
Sechs Jahre nach ihrer Flucht aus der Gewalt eines sadistischen Entführers versucht Anka, ein neues Leben zu führen. Die Spuren der Gefangenschaft sitzen tief, ihr früherer Beruf als Polizistin gehört der Vergangenheit an. Doch eine rätselhafte SMS mit GPS-Daten und dem einzigen Wort Hilfe reißt alte Wunden auf. Was sie in einer abgelegenen Waldhütte entdeckt, ist ebenso verstörend wie vertraut - makabre „Kunstwerke“ aus menschlichen Körperteilen, konserviert und arrangiert wie Exponate. Alles deutet auf ihren ehemaligen Peiniger hin - doch der sitzt noch immer im Gefängnis.
Der Roman lässt sich dank des flüssigen, gut zugänglichen Schreibstils sehr angenehm lesen. Besonders gelungen fand ich den Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart - das bringt Dynamik in die Handlung und vertieft Ankas Trauma. Die kurzen Kapitel sorgen zusätzlich für Tempo und machen es leicht, immer noch „ein Kapitel mehr“ zu lesen.
Spannung ist definitiv vorhanden. Immer wieder entstehen dichte, nervenaufreibende Momente, die klar im Thriller-Genre verankert sind. Auch Brutalität und psychischer Druck werden nicht ausgespart, bleiben dabei aber größtenteils gut dosiert und unterstützen die düstere Atmosphäre der Geschichte.
Inhaltlich hatte ich jedoch stellenweise kleinere Schwierigkeiten. Auf mich wirkte die Handlung an manchen Punkten etwas überladen, da der Protagonistin sehr viele extreme Ereignisse widerfahren. Weniger Handlungselemente, dafür mehr Raum für Ausarbeitung und Tiefe, hätten der Geschichte meiner Meinung nach gutgetan. Dadurch wirkten einige Situationen für mich nicht ganz realitätsnah.
Trotzdem handelt es sich insgesamt um einen gelungenen Thriller - besonders, wenn man berücksichtigt, dass dies der Erste der Autorin ist. Wer einen spannenden, schnell zu lesenden Thriller mit psychologischen Elementen sucht und über kleinere Überzeichnungen hinwegsehen kann, wird hier gut unterhalten.
Der Roman lässt sich dank des flüssigen, gut zugänglichen Schreibstils sehr angenehm lesen. Besonders gelungen fand ich den Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart - das bringt Dynamik in die Handlung und vertieft Ankas Trauma. Die kurzen Kapitel sorgen zusätzlich für Tempo und machen es leicht, immer noch „ein Kapitel mehr“ zu lesen.
Spannung ist definitiv vorhanden. Immer wieder entstehen dichte, nervenaufreibende Momente, die klar im Thriller-Genre verankert sind. Auch Brutalität und psychischer Druck werden nicht ausgespart, bleiben dabei aber größtenteils gut dosiert und unterstützen die düstere Atmosphäre der Geschichte.
Inhaltlich hatte ich jedoch stellenweise kleinere Schwierigkeiten. Auf mich wirkte die Handlung an manchen Punkten etwas überladen, da der Protagonistin sehr viele extreme Ereignisse widerfahren. Weniger Handlungselemente, dafür mehr Raum für Ausarbeitung und Tiefe, hätten der Geschichte meiner Meinung nach gutgetan. Dadurch wirkten einige Situationen für mich nicht ganz realitätsnah.
Trotzdem handelt es sich insgesamt um einen gelungenen Thriller - besonders, wenn man berücksichtigt, dass dies der Erste der Autorin ist. Wer einen spannenden, schnell zu lesenden Thriller mit psychologischen Elementen sucht und über kleinere Überzeichnungen hinwegsehen kann, wird hier gut unterhalten.