Großmutter warum hast du so spitze Zähne?
Schon die Idee hinter diesem Buch hat bei mir sofort einen Nerv getroffen:
alte Märchen, die ihre Unschuld verlieren (nicht, dass eins dieser Märchen irgendwie unschuldig wäre) und in etwas Dunkles, Gefährliches kippen.
Eine Schriftstellerin wird entführt und gezwungen zu schreiben, nicht aus Leidenschaft, sondern um ihr eigenes Leben zu retten. Jede Geschichte, die sie verfasst, wird zur grausamen Realität. Allein dieser Gedanke sorgt schon für WTF! (Bisschen Supernatural like)
Die Leseprobe zieht einen ohne Umwege hinein in eine Welt, die sich zunehmend beklemmend anfühlt. Man spürt die Angst, die Enge und die Ausweglosigkeit, fast so, als säße man selbst mit Katie in diesem Albtraum fest. Der Stil ist intensiv und sehr düster, aber genau das macht ihn so wirkungsvoll.
Hier wird nichts beschönigt, bekannte Motive werden verdreht, verfremdet und in etwas Unheimliches verwandelt.
Besonders stark fand ich die Idee, dass Geschichten selbst zu Tatwaffen werden.
Als Leserin liest man plötzlich mit einem seltsamen Unbehagen weiter, weil man weiß, dass jedes geschriebene Wort im Buch tödliche Folgen haben könnte. Dieses Spiel mit Schuld, Verantwortung und Macht der Worte ist unglaublich spannend.
Parallel dazu läuft die Ermittlungsarbeit von Lyla Rondell, die nicht nur einen Täter jagt, sondern auch mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert wird. Dadurch bekommt die Geschichte eine weitere emotionale Ebene, die zeigt, dass hinter der reinen Spannung auch viel Menschliches steckt.
Man merkt schnell, dass es hier nicht nur um einen Fall geht, sondern um alte Wunden, Schuld und persönliche Abgründe.
Auch das Cover ist ein echter Hingucker. Es wirkt geheimnisvoll, düster und gleichzeitig märchenhaft. Farben, Licht und Gestaltung spielen mit Gegensätzen aus Schönheit und Bedrohung. Man hat sofort das Gefühl, dass sich hinter dieser Fassade etwas Gefährliches verbirgt. Es sieht nach einem Buch aus, das man im Regal nicht übersehen kann und das schon vor dem ersten Satz verspricht: Hier wird es nicht gemütlich, hier wird es finster.
Böser, böser Wolf klingt für mich nach einem Thriller, der nicht nur spannend ist, sondern auch nachhallt und lange im Kopf bleibt. Hoffe die Idee wurde von der ersten bis zur letzten Seite so perfekt umgesetzt wie die Leseprobe es erahnen lässt.
alte Märchen, die ihre Unschuld verlieren (nicht, dass eins dieser Märchen irgendwie unschuldig wäre) und in etwas Dunkles, Gefährliches kippen.
Eine Schriftstellerin wird entführt und gezwungen zu schreiben, nicht aus Leidenschaft, sondern um ihr eigenes Leben zu retten. Jede Geschichte, die sie verfasst, wird zur grausamen Realität. Allein dieser Gedanke sorgt schon für WTF! (Bisschen Supernatural like)
Die Leseprobe zieht einen ohne Umwege hinein in eine Welt, die sich zunehmend beklemmend anfühlt. Man spürt die Angst, die Enge und die Ausweglosigkeit, fast so, als säße man selbst mit Katie in diesem Albtraum fest. Der Stil ist intensiv und sehr düster, aber genau das macht ihn so wirkungsvoll.
Hier wird nichts beschönigt, bekannte Motive werden verdreht, verfremdet und in etwas Unheimliches verwandelt.
Besonders stark fand ich die Idee, dass Geschichten selbst zu Tatwaffen werden.
Als Leserin liest man plötzlich mit einem seltsamen Unbehagen weiter, weil man weiß, dass jedes geschriebene Wort im Buch tödliche Folgen haben könnte. Dieses Spiel mit Schuld, Verantwortung und Macht der Worte ist unglaublich spannend.
Parallel dazu läuft die Ermittlungsarbeit von Lyla Rondell, die nicht nur einen Täter jagt, sondern auch mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert wird. Dadurch bekommt die Geschichte eine weitere emotionale Ebene, die zeigt, dass hinter der reinen Spannung auch viel Menschliches steckt.
Man merkt schnell, dass es hier nicht nur um einen Fall geht, sondern um alte Wunden, Schuld und persönliche Abgründe.
Auch das Cover ist ein echter Hingucker. Es wirkt geheimnisvoll, düster und gleichzeitig märchenhaft. Farben, Licht und Gestaltung spielen mit Gegensätzen aus Schönheit und Bedrohung. Man hat sofort das Gefühl, dass sich hinter dieser Fassade etwas Gefährliches verbirgt. Es sieht nach einem Buch aus, das man im Regal nicht übersehen kann und das schon vor dem ersten Satz verspricht: Hier wird es nicht gemütlich, hier wird es finster.
Böser, böser Wolf klingt für mich nach einem Thriller, der nicht nur spannend ist, sondern auch nachhallt und lange im Kopf bleibt. Hoffe die Idee wurde von der ersten bis zur letzten Seite so perfekt umgesetzt wie die Leseprobe es erahnen lässt.