Märchen, Mord & moralische Abgründe
Ich habe von Alexandra Benedict bereits das Buch "Das mörderische Christmas Puzzle" - "Böser, böser Wolf" klingt nach einer perfekten Ergänzung außerhalb der Weihnachtszeit.
Der Prolog ist schon absolut sympathisch & mit Humor geschrieben - bevor es dann mit der eigentlichen Spannung losgeht.
Alexandra Benedict verbindet auf originelle Weise klassische Märchenmotive mit einem modernen Thrillerkonzept & schafft so eine beklemmende, außergewöhnliche Ausgangssituation, die ich so noch in keinem der von mir gelesenen Thriller (oder Bücher allgemein) vorgefunden habe.
Die Autorin wird entführt & gezwungen, mörderische Märchen zu schreiben, die in der Realität umgesetzt werden. Dieses Spiel mit Verantwortung, Schuld & der Macht von Worten verleiht dem Thriller eine besondere Tiefe. Die wechselnden Perspektiven zwischen Autorin, Opfer & Heldin (im Buch selbst findet man bestimmt noch mehr) sorgen für Dynamik & steigende Spannung, während bekannte Märchenmotive eine unheimliche, fast zeitlose Atmosphäre erzeugen.
Der Schreibstil ist wirkungsvoll, bildreich & psychologisch fein ausgearbeitet. Die Sprache wirkt zugleich elegant & eindringlich & passt hervorragend zur düsteren Thematik. Insgesamt überzeugt die Leseprobe durch Originalität, Spannung & literarischen Anspruch & macht große Lust darauf, den Thriller weiterzulesen.
Am coolsten bei der Leseprobe fand ich die Gedichte! Sie verleihen dem Text eine zusätzliche, unheimliche Ebene. In ihrer gereimten, fast spielerischen Form stehen sie in starkem Kontrast zur brutalen Gewalt, die sie ankündigen & verstärken dadurch die Beklemmung. Zugleich unterstreichen sie das perfide Machtspiel des Täters & die zentrale Idee, dass Sprache selbst zur Waffe wird.
Das Buch kommt definitiv auf meine to-read-Liste. ♥
Der Prolog ist schon absolut sympathisch & mit Humor geschrieben - bevor es dann mit der eigentlichen Spannung losgeht.
Alexandra Benedict verbindet auf originelle Weise klassische Märchenmotive mit einem modernen Thrillerkonzept & schafft so eine beklemmende, außergewöhnliche Ausgangssituation, die ich so noch in keinem der von mir gelesenen Thriller (oder Bücher allgemein) vorgefunden habe.
Die Autorin wird entführt & gezwungen, mörderische Märchen zu schreiben, die in der Realität umgesetzt werden. Dieses Spiel mit Verantwortung, Schuld & der Macht von Worten verleiht dem Thriller eine besondere Tiefe. Die wechselnden Perspektiven zwischen Autorin, Opfer & Heldin (im Buch selbst findet man bestimmt noch mehr) sorgen für Dynamik & steigende Spannung, während bekannte Märchenmotive eine unheimliche, fast zeitlose Atmosphäre erzeugen.
Der Schreibstil ist wirkungsvoll, bildreich & psychologisch fein ausgearbeitet. Die Sprache wirkt zugleich elegant & eindringlich & passt hervorragend zur düsteren Thematik. Insgesamt überzeugt die Leseprobe durch Originalität, Spannung & literarischen Anspruch & macht große Lust darauf, den Thriller weiterzulesen.
Am coolsten bei der Leseprobe fand ich die Gedichte! Sie verleihen dem Text eine zusätzliche, unheimliche Ebene. In ihrer gereimten, fast spielerischen Form stehen sie in starkem Kontrast zur brutalen Gewalt, die sie ankündigen & verstärken dadurch die Beklemmung. Zugleich unterstreichen sie das perfide Machtspiel des Täters & die zentrale Idee, dass Sprache selbst zur Waffe wird.
Das Buch kommt definitiv auf meine to-read-Liste. ♥