Wenn Märchen zu tödlichen Spielregeln werden
Schon die Grundidee hat mich sofort gepackt: Märchenmotive, die in grausame Realität übergehen, eine entführte Autorin, die schreiben muss, um zu überleben, und ein Täter, der jede Geschichte Wirklichkeit werden lässt. Die Leseprobe zieht einen direkt in eine beklemmende Atmosphäre hinein, in der man sich genauso hilflos fühlt wie Katie selbst.
Der Schreibstil ist bildhaft, düster und stellenweise verstörend, genau richtig für einen Thriller, der mit bekannten Motiven spielt und sie radikal neu interpretiert. Besonders spannend fand ich das Zusammenspiel aus Metaebene und Handlung: Worte werden zu Waffen, Geschichten zu Tatorten, und als Leserin fühlt man sich fast mitschuldig am Geschehen.
Parallel dazu sorgt die Ermittlerfigur Lyla Rondell für eine zweite, emotional aufgeladene Ebene. Die Verbindung zu ihrer eigenen Vergangenheit verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe und lässt erahnen, dass hier weit mehr auf dem Spiel steht als „nur“ die Jagd nach einem Serienmörder.
Ich erwarte einen raffiniert konstruierten Thriller, der psychologisch unter die Haut geht, mit Märchenbildern spielt, Erwartungen bricht und bis zum Schluss Spannung aufrechterhält. Böser, böser Wolf klingt nach einem Buch, das man nicht einfach liest, sondern erlebt und das einen so schnell nicht wieder loslässt.
Der Schreibstil ist bildhaft, düster und stellenweise verstörend, genau richtig für einen Thriller, der mit bekannten Motiven spielt und sie radikal neu interpretiert. Besonders spannend fand ich das Zusammenspiel aus Metaebene und Handlung: Worte werden zu Waffen, Geschichten zu Tatorten, und als Leserin fühlt man sich fast mitschuldig am Geschehen.
Parallel dazu sorgt die Ermittlerfigur Lyla Rondell für eine zweite, emotional aufgeladene Ebene. Die Verbindung zu ihrer eigenen Vergangenheit verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe und lässt erahnen, dass hier weit mehr auf dem Spiel steht als „nur“ die Jagd nach einem Serienmörder.
Ich erwarte einen raffiniert konstruierten Thriller, der psychologisch unter die Haut geht, mit Märchenbildern spielt, Erwartungen bricht und bis zum Schluss Spannung aufrechterhält. Böser, böser Wolf klingt nach einem Buch, das man nicht einfach liest, sondern erlebt und das einen so schnell nicht wieder loslässt.