Leider nicht meins
Böser, böser Wolf von Alexandra Benedict hatte für mich eine richtig starke Grundidee – leider konnte die Umsetzung da nicht mithalten.
Die Ausgangssituation klingt großartig: Eine gefeierte Krimiautorin wird entführt und in einem Dachzimmer gefangen gehalten. Ihr Entführer nennt sich „der Wolf“ und zwingt sie, moderne Märchen zu schreiben – grausame Geschichten, in denen reale Menschen sterben. Was sie zu Papier bringt, wird tatsächlich umgesetzt. Weigert sie sich, droht ihr selbst der Tod. Parallel dazu ermittelt Detective Inspector Lyla Rondell in einer Mordserie, die deutlich an Grimms Märchen angelehnt ist: Eine Tote wird wie Cinderella inszeniert, ein Geschwisterpaar erinnert fatal an Hänsel und Gretel. Nach und nach wird klar, dass die aktuellen Verbrechen mit einem lange zurückliegenden Verschwinden zusammenhängen – und dass Lyla selbst tiefer in die Geschichte verstrickt ist, als sie ahnt.
Das Konzept – Märchenmotive, Metaebene, eine Autorin, die gezwungen wird, ihre eigenen Albträume zu schreiben – ist wirklich cool. Auch der Gedanke, dass die Ermittlerin vielleicht selbst nur eine Figur in einem größeren Spiel ist, verspricht psychologische Tiefe und Raffinesse.
Leider blieb es für mich beim Versprechen. Die Handlung wirkte stellenweise konstruiert und überladen, die Wendungen nicht immer glaubwürdig. Statt subtiler Spannung gab es oft plakative Effekte. Gerade bei einem Thriller mit einer so starken Prämisse hätte ich mir mehr Feingefühl und weniger Überinszenierung gewünscht.
Auch emotional konnte mich das Buch nicht wirklich packen. Die Figuren blieben für mich etwas blass, ihre Entscheidungen nicht immer nachvollziehbar. Dadurch verlor die Geschichte an Intensität, obwohl sie eigentlich düster und verstörend sein wollte.
Insgesamt eine spannende Idee mit viel Potenzial – aber für mich leider nicht überzeugend umgesetzt. Zwei Sterne für das starke Konzept, das in meinen Augen mehr verdient gehabt hätte.
Die Ausgangssituation klingt großartig: Eine gefeierte Krimiautorin wird entführt und in einem Dachzimmer gefangen gehalten. Ihr Entführer nennt sich „der Wolf“ und zwingt sie, moderne Märchen zu schreiben – grausame Geschichten, in denen reale Menschen sterben. Was sie zu Papier bringt, wird tatsächlich umgesetzt. Weigert sie sich, droht ihr selbst der Tod. Parallel dazu ermittelt Detective Inspector Lyla Rondell in einer Mordserie, die deutlich an Grimms Märchen angelehnt ist: Eine Tote wird wie Cinderella inszeniert, ein Geschwisterpaar erinnert fatal an Hänsel und Gretel. Nach und nach wird klar, dass die aktuellen Verbrechen mit einem lange zurückliegenden Verschwinden zusammenhängen – und dass Lyla selbst tiefer in die Geschichte verstrickt ist, als sie ahnt.
Das Konzept – Märchenmotive, Metaebene, eine Autorin, die gezwungen wird, ihre eigenen Albträume zu schreiben – ist wirklich cool. Auch der Gedanke, dass die Ermittlerin vielleicht selbst nur eine Figur in einem größeren Spiel ist, verspricht psychologische Tiefe und Raffinesse.
Leider blieb es für mich beim Versprechen. Die Handlung wirkte stellenweise konstruiert und überladen, die Wendungen nicht immer glaubwürdig. Statt subtiler Spannung gab es oft plakative Effekte. Gerade bei einem Thriller mit einer so starken Prämisse hätte ich mir mehr Feingefühl und weniger Überinszenierung gewünscht.
Auch emotional konnte mich das Buch nicht wirklich packen. Die Figuren blieben für mich etwas blass, ihre Entscheidungen nicht immer nachvollziehbar. Dadurch verlor die Geschichte an Intensität, obwohl sie eigentlich düster und verstörend sein wollte.
Insgesamt eine spannende Idee mit viel Potenzial – aber für mich leider nicht überzeugend umgesetzt. Zwei Sterne für das starke Konzept, das in meinen Augen mehr verdient gehabt hätte.