Märchenhafte Verbrechen

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97idefix Avatar

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Und am Ende war alles ganz anders als ich erwartet hatte.

Eine Schriftstellerin wird entführt und erhält den Auftrag, märchenhafte Morde zu schreiben, die ihr „Auftraggeber“, der böse Wolf, dann in die Realität umsetzen kann. Um sich selbst aus der Gefangenschaft zu retten, versteckt die Autorin kleine Hinweise, die die ermittelnde Inspektorin helfen soll, sie zu finden. Irgendwann merkt diese aber, dass es eine Verbindung in ihre Vergangenheit gibt, in der ihre beste Freundin von einem Tag auf den anderen verschwand.
So, mehr kann ich aber nicht verraten, denn dann wird ein wesentlicher Aspekt der weiteren Handlung schon verraten, hier nur soviel, Stimmen im Kopf und Neurodivergenz spielen hier eine nicht unwesentliche Rolle.
Für mich persönlich war es am Ende einfach zu viel von allem, verworrene Handlungsstränge, die einander kreuzten, sich gegenseitig beeinflussten und doch konträr zueinander standen, verwirrten sicherlich nicht nur mich am Ende, das übrigens sehr überraschend war. Ich hoffe, dass der ein oder andere Leser wenigstens die Haupthandlungsebene finden wird. Dieses Durcheinander am Ende überraschte mich, obwohl es so dann letzten Endes doch etwas wahrlich märchenhaftes hatte.