Sehr tolles Buch
Böser böser Wolf von Alexandra Benedict hat mich nicht mit einem Knall abgeholt, sondern mit einer Stimmung, die sich langsam aufgebaut hat und dann kaum noch loslässt. Schon früh hatte ich das Gefühl, dass unter der Oberfläche etwas Unangenehmes liegt, auch wenn zunächst gar nicht so viel passiert. Genau das hat für mich den Reiz ausgemacht.
Die winterliche Kulisse spielt eine große Rolle. Kälte, Dunkelheit und das Gefühl, eingeschlossen zu sein, ziehen sich durch die Geschichte und verstärken die Spannung spürbar. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass niemand wirklich sicher ist und dass man sich auf nichts und niemanden komplett verlassen kann.
Die Figuren wirken nicht perfekt oder glatt, sondern menschlich. Manche Entscheidungen haben mich irritiert oder sogar geärgert, aber genau das hat sie glaubwürdig gemacht. Ich hatte nicht das Gefühl, hier nur einer clever konstruierten Handlung zu folgen, sondern echten Menschen mit Fehlern und Ängsten.
Für mich lebt das Buch weniger von Tempo als von der Frage, wem man trauen kann und was passiert, wenn alte Schuld wieder an die Oberfläche kommt. Es ist ein Thriller, der ruhig beginnt, aber innerlich immer dichter wird. Nach dem Lesen blieb ein leichtes Unbehagen zurück und genau das passt sehr gut zu dieser Geschichte.
Die winterliche Kulisse spielt eine große Rolle. Kälte, Dunkelheit und das Gefühl, eingeschlossen zu sein, ziehen sich durch die Geschichte und verstärken die Spannung spürbar. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass niemand wirklich sicher ist und dass man sich auf nichts und niemanden komplett verlassen kann.
Die Figuren wirken nicht perfekt oder glatt, sondern menschlich. Manche Entscheidungen haben mich irritiert oder sogar geärgert, aber genau das hat sie glaubwürdig gemacht. Ich hatte nicht das Gefühl, hier nur einer clever konstruierten Handlung zu folgen, sondern echten Menschen mit Fehlern und Ängsten.
Für mich lebt das Buch weniger von Tempo als von der Frage, wem man trauen kann und was passiert, wenn alte Schuld wieder an die Oberfläche kommt. Es ist ein Thriller, der ruhig beginnt, aber innerlich immer dichter wird. Nach dem Lesen blieb ein leichtes Unbehagen zurück und genau das passt sehr gut zu dieser Geschichte.