Märchen-Morde
Unglaublich kreativ gelöst: Morde im Stil bekannter Märchen, dazu aber viele Wendungen und ein Ende, das mich komplett überrascht hat.
Detective Lyla muss einen grausamen Serienmörder fassen, der sich als Vorlage für seine Morde diverser Märchen bedient. Aber damit nicht genug: irgendwie scheinen diese Taten mit dem Verschwinden ihrer Kindheitsfreundin Allison zusammen zu hängen. Die Zeit rast, denn die Morde treten in immer kürzeren Abständen auf.
Die Grundidee hat mir wahnsinnig gefallen. Endlich mal keine „0815“-Morde, stattdessen hat sich die Autorin äußerst kreativ von zahlreichen Märchen inspirieren lassen. Es sind sowohl bekannte, als auch etwas unbekanntere Märchen der Gebrüder Grimm vertreten.
Lyla als Protagonistin war mir nicht sonderlich sympathisch. Mich nervten ihre Art und vor allem ihre Gedanken irgendwann. Dafür mochte ich die Autorin Katie umso mehr. Die Tatsache, dass sie für den Täter die Märchen neu interpretieren muss, damit er sie als Mordvorlage nehmen kann, gefiel mir. Es gibt immer wieder Kapitel, die ihre Schreibergebnisse zeigen, was eine gelungene Abwechslung zu den Ermittlungsarbeiten von Lyla war.
Ebenfalls sympathisiert habe ich mit dem Charakter Jimmy. Seine fröhliche, positive Art hat einfach angesteckt. Ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn er vorkam.
Leider nimmt das Buch irgendwann eine Wendung, die ich anfangs nicht ganz nachvollziehen konnte. Es fiel mir schwerer der Geschichte zu folgen, mein Lesefluss wurde gehemmt. Deshalb gibt es hierfür von mir leichte Abzüge.
Großartig jedoch fand das Ende. Diese Entwicklung habe ich so nicht kommen sehen und macht dann auch die Wendung vorher wieder schlüssiger. Deshalb hat das Ende wirklich nochmal etwas rausgehauen in punkto Bewertung.
Wie in den anderen Büchern der Autorin, sind auch hier wieder kleine Rätsel für den Leser versteckt. Mir ist es zwar nicht gelungen, diese zu entdecken/deuten, trotzdem finde ich diese Kreativität toll!
Alles in allem ein gutes Buch. Besonders für Fans der Grimmschen Märchen und Leser, die gerne miträtseln.
Detective Lyla muss einen grausamen Serienmörder fassen, der sich als Vorlage für seine Morde diverser Märchen bedient. Aber damit nicht genug: irgendwie scheinen diese Taten mit dem Verschwinden ihrer Kindheitsfreundin Allison zusammen zu hängen. Die Zeit rast, denn die Morde treten in immer kürzeren Abständen auf.
Die Grundidee hat mir wahnsinnig gefallen. Endlich mal keine „0815“-Morde, stattdessen hat sich die Autorin äußerst kreativ von zahlreichen Märchen inspirieren lassen. Es sind sowohl bekannte, als auch etwas unbekanntere Märchen der Gebrüder Grimm vertreten.
Lyla als Protagonistin war mir nicht sonderlich sympathisch. Mich nervten ihre Art und vor allem ihre Gedanken irgendwann. Dafür mochte ich die Autorin Katie umso mehr. Die Tatsache, dass sie für den Täter die Märchen neu interpretieren muss, damit er sie als Mordvorlage nehmen kann, gefiel mir. Es gibt immer wieder Kapitel, die ihre Schreibergebnisse zeigen, was eine gelungene Abwechslung zu den Ermittlungsarbeiten von Lyla war.
Ebenfalls sympathisiert habe ich mit dem Charakter Jimmy. Seine fröhliche, positive Art hat einfach angesteckt. Ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn er vorkam.
Leider nimmt das Buch irgendwann eine Wendung, die ich anfangs nicht ganz nachvollziehen konnte. Es fiel mir schwerer der Geschichte zu folgen, mein Lesefluss wurde gehemmt. Deshalb gibt es hierfür von mir leichte Abzüge.
Großartig jedoch fand das Ende. Diese Entwicklung habe ich so nicht kommen sehen und macht dann auch die Wendung vorher wieder schlüssiger. Deshalb hat das Ende wirklich nochmal etwas rausgehauen in punkto Bewertung.
Wie in den anderen Büchern der Autorin, sind auch hier wieder kleine Rätsel für den Leser versteckt. Mir ist es zwar nicht gelungen, diese zu entdecken/deuten, trotzdem finde ich diese Kreativität toll!
Alles in allem ein gutes Buch. Besonders für Fans der Grimmschen Märchen und Leser, die gerne miträtseln.