Was war das denn?

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nijura Avatar

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Inhaltsangabe: Eine Autorin wird von einem Mann mit einer Wolfsmaske entführt und soll für ihn Morde in Märchenform schreiben, die er dann in die Tat umsetzt. Wenn sie sich weigert, wird sie sein nächstes Opfer.
So weit, so gut.

Meine Meinung:
Die Handlung fing spannend an, meine Erwartungen an das Buch wurden in der ersten Hälfte erfüllt, aber dann wurde es richtig schräg und hatte mit einem Thriller nichts mehr gemein.
Das Buch driftete völlig in eine Fantasiewelt ab, die ich nicht nachvollziehen und die mich als Krimi- und Thrillerleserin nicht begeistern konnte.
Wenn ich Fantasie lesen möchte (was selten vorkommt), dann suche ich mir ein dementsprechendes Buch aus. Aber wenn auf dem Cover Thriller steht, erwarte ich eine nachvollziehbare Handlung und nicht diesen Schrott, den ich hier vorgesetzt bekam. Selbst für einen Fantasieroman war mir die Handlung zu abstrus und ich habe mich teilweise gelangweilt.
Dazu kamen fast schon amüsante Sätze wie: „Geschichten sprudelten aus den Tiefen, umgingen die Stirnlappen und ergossen sich aus den Fingern“, „Der Wind war von knackiger Apfelfrische“.
Mir war der zweite Teil des Buches zu abgedreht, da habe ich nur noch quergelesen. Dafür ist mir meine Zeit wirklich zu schade.

Fazit: Wenn Thriller draufsteht, sollte auch Thriller drin sein. 2 Punkte gibt es für den guten Anfang.