Atmosphärisch, intensiv und voller Kraft

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marypenny Avatar

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Der Roman Born of Salt and Storm von Sophia Reynard ist atmosphärisch wirklich toll und hat mich von Seite 1 in seinen Bann gezogen.
Das Cover von Born of Salt and Storm ist ein echter Blickfang und auch das, was mich als Erstes wirklich angesprochen hat. Es wirkt zugleich elegant und geheimnisvoll und passt damit perfekt zum Ton des Buches.

Aber kommen wir zum Inhalt und den Figuren: Die Speerfischerin Tavi findet ein sagenumwobenes Seeglas und mit diesem Fund beginnt sich ihr Leben grundlegend zu verändern, denn kurze Zeit später trifft sie auf Eero und dieser scheint etwas vor ihr zu verbergen. Tavi und Eero sind ein weiterer Pluspunkt von diesem Roman. Beide sind vielschichtig und authentisch, mit nachvollziehbaren Motiven und inneren Konflikten. Während ihrer gemeinsamen Reise wurden beide für mich greifbar und real. Ich habe jede Sekunde mit ihnen mitgefiebert. Und das lag vor allem am atmosphärischen Schreibstil.

Der Schreibstil von Sophia Reynard ist wirklich besonders hervorzuheben. Er ist bildhaft, fast schon ein bisschen poetisch an manchen Stellen, ohne dabei aber überladen zu wirken. Der lebhafte Schreibstil trägt die Stimmung der Geschichte sehr gut und verleiht ihr dadurch eine gewisse Tiefe, was mir sehr gut gefallen hat.

Alles in allem hat mir die Story an sich sehr gut gefallen und besticht einfach mit der Atmosphäre die auf jeder Seite zu spüren ist sowie dem Schreibstil der Autorin. Es macht neugierig auf weitere Werke der Autorin und Band 2 der Reihe ist bereits vorbestellt.