Atmosphärisch, magisch und besonders mit kleinen Längen
Rezension: Born of Salt and Storm von Sophia Reynard
⭐️⭐️⭐️⭐️ ☆ (4 von 5)
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Vorablesen und den Reverie Verlag!
Ich hatte grosse Erwartungen an Born of Salt and Storm, vor allem wegen der Kombination aus Meer, Magie und düsterer Romantasy. Und vieles davon konnte mich auch wirklich überzeugen.
Schon optisch ist das Buch ein absolutes Highlight. Cover und Farbschnitt sind wunderschön gestaltet und machen es zu einem echten Hingucker im Regal. Aber auch inhaltlich hat mich vor allem das Setting begeistert. Die vom Meer geprägte, raue Welt mit ihren Stürmen, Legenden und einer konstanten Bedrohung schafft eine unglaublich dichte Atmosphäre, die sich durch die gesamte Geschichte zieht.
Ein grosser Fokus liegt auf dem Worldbuilding, das nach und nach aufgebaut wird. Die Welt wirkt komplex und durchdacht, ohne dabei alles sofort preiszugeben. Besonders die Idee rund um die Magie, vor allem das Seeglas, fand ich sehr originell.
Der Schreibstil ist bildhaft und teilweise fast poetisch. Vor allem die Beschreibungen von den Stürmen, dem Wasser und den Landschaft tragen stark dazu bei, dass man sich komplett in diese Welt hineinträumen kann.
Die Handlung entwickelt sich eher ruhig und legt viel Wert auf Atmosphäre, Gedanken und Figurenentwicklung. Auch die Entwicklung der Beziehung ist klar als Slow Burn angelegt und baut sich langsam über Vertrauen und Spannung auf, was gut zur Geschichte passt.
Allerdings hat sich das Buch für mich stellenweise etwas gezogen, besonders im Mittelteil. Die vielen Beschreibungen und inneren Monologe sind zwar stimmungsvoll, haben aber manchmal den Lesefluss gebremst, und ich hätte mir an einigen Stellen etwas mehr aktive Handlung gewünscht.
Tavi ist eine interessante und starke Protagonistin, auch wenn ich mich emotional nicht immer komplett mit ihr verbunden gefühlt habe. Insgesamt tragen die Figuren aber gut zur Geschichte und zur Atmosphäre bei.
Trotz kleinerer Längen hat mich das Buch vor allem durch seine Stimmung, seine Welt und die besondere Magie überzeugt. Ich bin definitiv gespannt, wie es weitergeht. Wer düstere, atmosphärische Romantasy mit viel Worldbuilding und langsamer Entwicklung mag, wird hier auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.
⭐️⭐️⭐️⭐️ ☆ (4 von 5)
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Vorablesen und den Reverie Verlag!
Ich hatte grosse Erwartungen an Born of Salt and Storm, vor allem wegen der Kombination aus Meer, Magie und düsterer Romantasy. Und vieles davon konnte mich auch wirklich überzeugen.
Schon optisch ist das Buch ein absolutes Highlight. Cover und Farbschnitt sind wunderschön gestaltet und machen es zu einem echten Hingucker im Regal. Aber auch inhaltlich hat mich vor allem das Setting begeistert. Die vom Meer geprägte, raue Welt mit ihren Stürmen, Legenden und einer konstanten Bedrohung schafft eine unglaublich dichte Atmosphäre, die sich durch die gesamte Geschichte zieht.
Ein grosser Fokus liegt auf dem Worldbuilding, das nach und nach aufgebaut wird. Die Welt wirkt komplex und durchdacht, ohne dabei alles sofort preiszugeben. Besonders die Idee rund um die Magie, vor allem das Seeglas, fand ich sehr originell.
Der Schreibstil ist bildhaft und teilweise fast poetisch. Vor allem die Beschreibungen von den Stürmen, dem Wasser und den Landschaft tragen stark dazu bei, dass man sich komplett in diese Welt hineinträumen kann.
Die Handlung entwickelt sich eher ruhig und legt viel Wert auf Atmosphäre, Gedanken und Figurenentwicklung. Auch die Entwicklung der Beziehung ist klar als Slow Burn angelegt und baut sich langsam über Vertrauen und Spannung auf, was gut zur Geschichte passt.
Allerdings hat sich das Buch für mich stellenweise etwas gezogen, besonders im Mittelteil. Die vielen Beschreibungen und inneren Monologe sind zwar stimmungsvoll, haben aber manchmal den Lesefluss gebremst, und ich hätte mir an einigen Stellen etwas mehr aktive Handlung gewünscht.
Tavi ist eine interessante und starke Protagonistin, auch wenn ich mich emotional nicht immer komplett mit ihr verbunden gefühlt habe. Insgesamt tragen die Figuren aber gut zur Geschichte und zur Atmosphäre bei.
Trotz kleinerer Längen hat mich das Buch vor allem durch seine Stimmung, seine Welt und die besondere Magie überzeugt. Ich bin definitiv gespannt, wie es weitergeht. Wer düstere, atmosphärische Romantasy mit viel Worldbuilding und langsamer Entwicklung mag, wird hier auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.