Faszinierendes Setting, aber komplizierter Schreibstil

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Am Anfang des Buches gibt es eine Karte und schon da sieht man, dass das ganze Thema nordisch angehaucht ist.
Direkt danach gibt es ein vierseitiges Glossar mit sämtlichen Begrifflichkeiten.

Ich fand das Buch schon etwas anspruchsvoller zu lesen wegen den vielen Orten und Personen, sowie dem Schreibstil aus der Erzählperspektive und den Längen der Kapitel - dadurch hat sich die Lesegeschwindigkeit ordentlich verlangsamt.
So richtig passiert ist auch erst nach einigen Seiten etwas, am Anfang ging es zögernd dahin und man lernt erstmal alles rund um die Welt und die Sagen zum Meer und den Stürmen kennen.
Außerdem bekommt man einen Einblick in Tavi's Leben und merkt, dass sie es alles andere als leicht hat. Sie entdeckt eines Tages etwas, das das Meer angespült hat - eigentlich lautet die oberste Regel, niemals etwas davon mitzunehmen. Aber genau das tut sie & das bringt ihrer Zukunft einiges an Durcheinander.
Als sie dann auf Eero trifft, der eher der mysteriöse Fremde ist, nimmt die Handlung langsam ein bisschen an Fahrt auf.

Von dem Buch habe ich mir echt viel erhofft, allerdings ist das Fazit ein bisschen anders. Das Worldbuilding hat viel herausgeholt, könnte aber die sich ziehende Geschichte nicht ausspielen und so trotzdem noch gute drei Sterne 🙈