Legenden, Stürme und ein Meer voller Dunkelheit
„So ist das Leben. Manchmal wirft es uns dorthin, wo wir nicht sein wollen.“
Aber genau in diese Geschichte wollte ich - und das schon nach wenigen Sätzen. Ich wollte tiefer eintauchen, verweilen, den aufkommenden Stürmen trotzen, das Salz auf meinen Lippen schmecken, den Grund des Meeres erforschen und in den Legenden leben - sie erleben. Ich habe die Segel gerne gesetzt, das bedrohlich schwankende Deck unter meinen Füßen gespürt und dem Flüstern der Wellen gelauscht - ich war mittendrin, Teil von vielem, Teil von allem.
Wir haben hier einen spannenden Start - ein Prolog, der sich am Ende wunderbar schließt, ein starkes Worldbuilding und eine dicht gewebte, raue, intensive Atmosphäre. Ein wirklich gelungener Auftakt in eine Welt, aus der man sich nicht so leicht wieder lösen kann, in der man sich schnell verfängt - wie in einem Netz, in dem man sich unweigerlich verstrickt und je mehr man sich bewegt, desto dichter und tiefer wird sein Sog.
„Was willst du von mir hören? Ich bin Fischerin, unbedeutend, ein Niemand.“
Tavi ist eine Protagonistin, die bei weitem keine klassische Heldin ist - und auch keine sein will. Sie ist stellenweise naiv, handelt impulsiv, manchmal geradezu egoistisch, aber genau das macht sie so greifbar, glaubhaft und erfrischend. Ihre Handlungen sind nicht immer leicht nachzuvollziehen und doch versteht man sie, baut Verständnis auf, weil wir ihre Vergangenheit kennenlernen… man versteht, warum sie handelt, auch wenn man nicht immer mit ihr mitgeht und ja - auch ich war mehr als einmal kurz davor, wegen Tavi die Augen zu verdrehen.
Die Dynamik zwischen ihr und Eero hat mir ebenfalls richtig gut gefallen: Misstrauen, Widerstand, unausgesprochene Spannungen - ein nicht nur anfangs stetiges Gegeneinander, das sich langsam entwickelt, ein Schlagabtausch, der gerne auch weiterhin bestehen bleiben darf! Und dazu ein Romance-Anteil, der dabei angenehm im Hintergrund bleibt - ein Slow Burn, der sich Zeit lässt und genau dadurch funktioniert.
Der Schreibstil war für mich ein echtes Highlight. Bildgewaltig, lebendig, stimmungsvoll - fast schon fordernd. Ja, man muss sich am Anfang ein wenig einfinden, man muss es mögen - viele Begriffe, viel Welt, viel Input, viel Komplexität. Aber genau das macht diese Geschichte auch aus. Für mich hat sich alles stimmig angefühlt, durchdacht und atmosphärisch dicht. Ich habe mich freiwillig in die Fluten geschmissen, um in diese Geschichte zu versinken, bin regelrecht in den Worten untergegangen - im besten Sinne.
Wer sich nicht vor komplexem Worldbuilding, Begriffen, Strukturen, verschiedenen Perspektiven und einer Geschichte scheut, die sich Zeit nimmt - und dabei Legenden, Intrigen, Ängste und einen nahenden Krieg miteinander verwebt und das alles erleben möchte, der sollte hier unbedingt an Bord gehen. Denn nicht in diese Geschichte einzutauchen, wäre fast so, als würde man das Meer nur vom Ufer aus betrachten - statt sich von den Wellen tragen zu lassen.
Meine Segel sind auf jeden Fall gesetzt - und zwar auf Band zwei.
Denn ich will zurück auf dieses schwankende Deck, zurück in diese Welt und hoffe auf mehr Antworten, auf Vergebung, auf weitreichende Entscheidungen, auf mehr Legenden - die zu echt sind, zu bedeutend -, auf Stärke, Verlust, Rache und Verbundenheit.
Ich hoffe auf eine schicksalshafte Reise, auf tosende Stürme und darauf, mich wieder von den Wellen dieser epischen Welt mitreißen zu lassen.
Kurzfazit:
Atmosphärisch dicht, bildgewaltig - eine Geschichte wie ein Sturm auf offener See: rau, intensiv und voller Tiefe. Für mich ein Highlight, in dem ich nur zu gerne untergegangen bin.
Aber genau in diese Geschichte wollte ich - und das schon nach wenigen Sätzen. Ich wollte tiefer eintauchen, verweilen, den aufkommenden Stürmen trotzen, das Salz auf meinen Lippen schmecken, den Grund des Meeres erforschen und in den Legenden leben - sie erleben. Ich habe die Segel gerne gesetzt, das bedrohlich schwankende Deck unter meinen Füßen gespürt und dem Flüstern der Wellen gelauscht - ich war mittendrin, Teil von vielem, Teil von allem.
Wir haben hier einen spannenden Start - ein Prolog, der sich am Ende wunderbar schließt, ein starkes Worldbuilding und eine dicht gewebte, raue, intensive Atmosphäre. Ein wirklich gelungener Auftakt in eine Welt, aus der man sich nicht so leicht wieder lösen kann, in der man sich schnell verfängt - wie in einem Netz, in dem man sich unweigerlich verstrickt und je mehr man sich bewegt, desto dichter und tiefer wird sein Sog.
„Was willst du von mir hören? Ich bin Fischerin, unbedeutend, ein Niemand.“
Tavi ist eine Protagonistin, die bei weitem keine klassische Heldin ist - und auch keine sein will. Sie ist stellenweise naiv, handelt impulsiv, manchmal geradezu egoistisch, aber genau das macht sie so greifbar, glaubhaft und erfrischend. Ihre Handlungen sind nicht immer leicht nachzuvollziehen und doch versteht man sie, baut Verständnis auf, weil wir ihre Vergangenheit kennenlernen… man versteht, warum sie handelt, auch wenn man nicht immer mit ihr mitgeht und ja - auch ich war mehr als einmal kurz davor, wegen Tavi die Augen zu verdrehen.
Die Dynamik zwischen ihr und Eero hat mir ebenfalls richtig gut gefallen: Misstrauen, Widerstand, unausgesprochene Spannungen - ein nicht nur anfangs stetiges Gegeneinander, das sich langsam entwickelt, ein Schlagabtausch, der gerne auch weiterhin bestehen bleiben darf! Und dazu ein Romance-Anteil, der dabei angenehm im Hintergrund bleibt - ein Slow Burn, der sich Zeit lässt und genau dadurch funktioniert.
Der Schreibstil war für mich ein echtes Highlight. Bildgewaltig, lebendig, stimmungsvoll - fast schon fordernd. Ja, man muss sich am Anfang ein wenig einfinden, man muss es mögen - viele Begriffe, viel Welt, viel Input, viel Komplexität. Aber genau das macht diese Geschichte auch aus. Für mich hat sich alles stimmig angefühlt, durchdacht und atmosphärisch dicht. Ich habe mich freiwillig in die Fluten geschmissen, um in diese Geschichte zu versinken, bin regelrecht in den Worten untergegangen - im besten Sinne.
Wer sich nicht vor komplexem Worldbuilding, Begriffen, Strukturen, verschiedenen Perspektiven und einer Geschichte scheut, die sich Zeit nimmt - und dabei Legenden, Intrigen, Ängste und einen nahenden Krieg miteinander verwebt und das alles erleben möchte, der sollte hier unbedingt an Bord gehen. Denn nicht in diese Geschichte einzutauchen, wäre fast so, als würde man das Meer nur vom Ufer aus betrachten - statt sich von den Wellen tragen zu lassen.
Meine Segel sind auf jeden Fall gesetzt - und zwar auf Band zwei.
Denn ich will zurück auf dieses schwankende Deck, zurück in diese Welt und hoffe auf mehr Antworten, auf Vergebung, auf weitreichende Entscheidungen, auf mehr Legenden - die zu echt sind, zu bedeutend -, auf Stärke, Verlust, Rache und Verbundenheit.
Ich hoffe auf eine schicksalshafte Reise, auf tosende Stürme und darauf, mich wieder von den Wellen dieser epischen Welt mitreißen zu lassen.
Kurzfazit:
Atmosphärisch dicht, bildgewaltig - eine Geschichte wie ein Sturm auf offener See: rau, intensiv und voller Tiefe. Für mich ein Highlight, in dem ich nur zu gerne untergegangen bin.