Nicht ganz mein Fall

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern
kanya Avatar

Von

Inhalt
Seitdem Tavis Eltern als Verräter in die Salzminen geschickt wurden, hat sie nur wenige Freunde und Verbündete. Dennoch versucht sie alles um den Aufenthaltsort ihrer Eltern herauszufinden und handelt sich immer wieder Ärger ein. Eines Tages findet sie zudem ein seltsames Seeglas und trifft ausgerechnet jemanden aus dem gefährlichen Mervolk, sodass Tavi nicht nur ihr bisheriges Leben hinter sich lassen muss, sondern ständig in Gefahr schwebt.

Meine Meinung
Schon als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört hatte, wollte ich es lesen, denn es klang nach einer spannenden Geschichte voller Gefahren. Der Einstieg gefiel mir dann tatsächlich ziemlich gut. Man lernt Tavi kennen, die von den meisten Bewohnern ihrer Heimat gemieden wird. Um ihre Eltern zu finden, handelt sie sich immer wieder Ärger ein, doch aufgeben ist keine Option. Als sie das Seeglas findet, gerät endgültig alles aus dem Ruder und Tavi muss sich auf das Mervolk einlassen.

Das Worldbuilding und die Grundidee gefielen mir dabei sehr, aber tatsächlich empfand ich das Buch als zu vorhersehbar. Viele Plot Twists waren mir schon früh klar und auch die Liebesgeschichte bot keine Überraschungen.

Doch die Darstellung der Figuren mochte ich, denn vor allem Tavi hat ihr Herz am rechten Fleck. Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen. Denn die Autorin schreibt sehr emotional und fesselnd. Dennoch war das Buch nicht komplett mein Fall und es gab einige Passagen, die sich in die Länge zogen. Ob ich die Fortsetzung lesen werde, weiß ich tatsächlich noch nicht.

Fazit
Für mich war das Buch nicht ganz das Richtige, dennoch denke ich, dass es viele Leser*innen geben wird, die das Buch mögen werden. Denn es hat definitiv Potenzial.