So rau wie das Meer und seine Bewohner

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waswirhaltsomachen Avatar

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Lange habe ich nach einem Buch gesucht, welches in einem Meeressetting spielt. Schiffe, Freibeuter, Stürme, Menschen, die genauso rau sind wie das Meer, an und in welchem sie leben.
Und da entdeckte ich "Born of Salt an Storm", der Debüt-Roman von Sophia Reynard.
Direkt vorne weg: Was bin ich froh, dass es eine Triologie sein wird!
Und jetzt mal von Anfang an:
Tavi, groß geworden als "Verrätertochter" ohne ihre Eltern, in einer Stadt am Meer, deren Bewohner hart, grob und mitunter brutal sind. Die Stadt leidet unter der Regentschaft des Salzordens, der brutal gegen Gegner vorgeht. Was hat sie für ein Glück, dass sie in der Familie ihres besten Freundes aufwachsen durfte. Doch nun, jung Erwachsen, erwartet sie ganz neue Herausforderungen.
Eines Tages findet sie einen magischen Stein am Strand und alles was dann passiert, hätte sie sich nicht ausmalen können. Ihr Leben ist von nun an ein anderes. All das, was sie bis hierhin von Kindesbeinen an geglaubt hat, scheint eine Lüge gewesen zu sein. Sie verliert alles, aber gewinnt Neues dazu.
Es geht um Seeungeheuer und um Meeresbewohner, um Feindschaften und Freundschaften und natürlich um eine knisternde Liebe.
Das Worldbuilding hat mich direkt gecatched. Es überrennt einen nicht, aber die Welt wird so beschrieben, dass man sie während des Lesens vor Augen hat.
Ich empfehle dieses Buch allen Fantasy- und Romantasyleser*innen, die Lust haben, auf neue Welten, abseits von Fae oder Elfen, Drachen und Zauberakademien. Ich kann während des Lesens das Salz quasi auf meinen Lippen schmecken. Und es macht so richtig Lust auf Me(e)hr. Was freu ich mich auf Teil 2! Danke Sophia Reynard, für diesen tollen Auftakt.