Nette Abwechslung, aber kein besonderes Highlight
Bo hat gerade sein Wirtschaftsstudium abgeschlossen und direkt einen festen Job bei der STEIN Holding bekommen. Er ist hoch motiviert, auch als absoluter Anfänger sein Allerbestes zu geben. Dafür nimmt er auch die leichtfertige Einladung des Topmanagers Dr. Thomas Meermann an, jederzeit seine Open-Door-Policy in Anspruch zu nehmen. Dieser erkennt sein Potential und spannt ihn nur allzugerne in seine Projekte ein - auch wenn es dabei erstmal darum geht, ihm ein neues Motorrad auszusuchen, das das der anderen Top-Manager auf jeden Fall wie ein Laufrad mit Stützrädern aussehen lässt. Der ungewöhnliche Führungsstil des Meermanns fasziniert und frustriert Bo gleichermaßen. Er legt sich ins Zeug, denn die Stelle des persönlichen Assistenten von Dr. Meermann ist gerade frei geworden, was natürlich ein gewaltiger nächster Schritt für Bos Karriereleiter wäre. Doch da gibt es auch noch seine neue Zahnärztin, die ihm den Kopf verdreht hat, und die er für sich gewinnen will. Schon bald erkennt Bo durch seinen besten Kumpel, dass die Ratschläge seines Karriere-Mentors Meermann sich mit ein paar kleinen Tricks auch auf sein Dating-Leben ummünzen lassen. Na gut, vielleicht muss man etwas größere Tricks anwenden, aber versuchen kann man es ja mal, oder?
"Born to perform" von Caspar Bendix liest sich locker-leicht und lässt einen hier und da schmunzeln. Die Story hat zwar wenig Tiefe, dafür ist sie unterhaltsam und nimmt die Business-Welt mit ihren Power-Point-Decks und Deadlines ganz liebevoll aufs Korn. Insgesamt liest sich der Roman wie das Love Child von "Achtsam Morden" und etwas aus der Feder von Tommy Jaud. Das ist per se nicht schlecht, aber man sollte auch nicht zu viel erwarten. Es gibt einige ganz schöne und berührende Szenen, aber leider überwiegt das Pubertäre und Angeberische. Besonders ist mir aufgefallen, dass es keine weibliche Figur gibt, die nicht als Partnerin oder Ex-Partnerin von einem männlichen Charakter auftritt. Schade, aber diesen Vorwurf kann man wahrscheinlich vielen Geschichten machen.
Alles in allem hat "Born to perform" meine Erwartungen nicht ganz erfüllt, als Story mit Business-Background fand ich es trotzdem ganz nett!
"Born to perform" von Caspar Bendix liest sich locker-leicht und lässt einen hier und da schmunzeln. Die Story hat zwar wenig Tiefe, dafür ist sie unterhaltsam und nimmt die Business-Welt mit ihren Power-Point-Decks und Deadlines ganz liebevoll aufs Korn. Insgesamt liest sich der Roman wie das Love Child von "Achtsam Morden" und etwas aus der Feder von Tommy Jaud. Das ist per se nicht schlecht, aber man sollte auch nicht zu viel erwarten. Es gibt einige ganz schöne und berührende Szenen, aber leider überwiegt das Pubertäre und Angeberische. Besonders ist mir aufgefallen, dass es keine weibliche Figur gibt, die nicht als Partnerin oder Ex-Partnerin von einem männlichen Charakter auftritt. Schade, aber diesen Vorwurf kann man wahrscheinlich vielen Geschichten machen.
Alles in allem hat "Born to perform" meine Erwartungen nicht ganz erfüllt, als Story mit Business-Background fand ich es trotzdem ganz nett!