Sturm, Angst und Nähe in einer Nacht aus Wasser.

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fönbo Avatar

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Der Text schwankt zwischen innerer Panik und äußerer Handlungsnotwendigkeit, wodurch eine Spannung entsteht, die kaum nachlässt.

Die Sprache bleibt klar und nah an den Figuren, ohne je pathetisch zu werden, und schafft es, selbst kleine Gesten mit Bedeutung aufzuladen.

Die Szenen folgen einander wie Wellen, mal heftig, mal ruhiger, doch immer vorwärtsdrängend, sodass man sich mühelos treiben lässt.

Die beteiligten Personen wirken nicht wie Heldinnen und Helden, sondern wie ganz normale Menschen, die unter extremen Bedingungen über sich hinauswachsen müssen. Gerade das macht sie so glaubwürdig. Die Begegnungen zwischen ihnen sind von kleinen Reibungen und unausgesprochenen Geschichten geprägt, was ihnen Tiefe verleiht, ohne künstlich zu wirken.

Das Cover des Buches passt mit ihrer atmosphärischen Schwere erstaunlich gut zu dem, was im Inneren verhandelt wird. Vor allem beeindruckt, wie die wachsende Dynamik mit Momenten echter Menschlichkeit verbunden wird, die im Chaos fast strahlend wirken.