🌿 Bücher, Blumen & leise große Gefühle – warum Botanic Hearts mein Herz erobert hat 📚💚
Botanic Hearts ist eine ruhige, warme Romance, die direkt mit einem Knall startet: Ein Hurrikan fegt über die Gegend rund um Houston hinweg und zerstört nicht nur Häuser, sondern auch zwei echte Herzstücke der Community – den botanischen Garten und die Bibliothek. Für Tansy, die Bibliothekarin, heißt das: kreativ werden. Die Lösung ist alles andere als perfekt, aber voller Hoffnung. Die Bibliothek zieht übergangsweise in einen kleinen, ziemlich ramponierten Schuppen im Park. Chaotisch? Ja. Charmant? Auf jeden Fall.
Genau dort begegnet Tansy Jack, dem neuen Leiter des botanischen Gartens. Anfangs funkt es eher im negativen Sinne. Jack ist genervt vom Trubel und dem neuen Publikum, und ich gebe zu: Ich brauchte etwas Zeit, um mit ihm warm zu werden. Tansy dagegen mochte ich sofort. Sie ist quirlig, manchmal etwas überfordert, aber unglaublich herzlich, stark und emotional. Keine perfekte Heldin, sondern eine mit Ecken, Kanten und ganz viel Gefühl – und genau deshalb so nahbar.
Ein bisschen zwiegespalten war ich beim Vater von Tansys Tochter Briar. Seine Rolle bringt Drama und Konflikte rein, was zur Geschichte passt, für mich persönlich hätte es diesen Handlungsstrang aber nicht zwingend gebraucht. Trotzdem verstehe ich, warum er da ist.
Der Schreibstil von Melanie Sweeney liest sich super leicht und angenehm. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und hatte das Buch schneller durch, als mir lieb war. Die Dialoge zwischen Tansy und Jack sind witzig, lebendig und tragen viel zum Knistern bei, das man schon früh spürt – auch wenn sich die beiden anfangs eher auf die Nerven gehen. Schön fand ich auch, dass Briar nicht einfach nur „nebenbei“ existiert, sondern wirklich Teil der Geschichte ist.
Die Story selbst erfindet das Romance-Rad nicht neu, will das aber auch gar nicht. Botanic Hearts ist genau das, was man sich für entspannte Lesestunden wünscht: süß, wohlig und perfekt für Frühling oder Sommer.
Besonders überzeugt haben mich die Figuren. Sie fühlen sich echt an, mit all ihren Unsicherheiten und Fehlern. Auch die Nebencharaktere tragen viel zur Atmosphäre bei. Ganz leise, aber nachhaltig, hat mich auch das Thema Gemeinschaft berührt. Das Buch zeigt, wie wichtig Orte wie Bibliotheken, Gärten oder Treffpunkte gerade in Krisenzeiten sind – Orte, die Menschen verbinden, ohne etwas zu fordern. Darüber hatte ich vorher ehrlich gesagt kaum nachgedacht.
Und dann dieses Setting: Bücher zwischen Pflanzen, Gewächshäusern und Blumen. Originell, wunderschön und total stimmungsvoll. Man spürt sowohl die Ruhe als auch die Unsicherheit dieses besonderen Ortes. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tempo oder emotionale Zuspitzung gewünscht, weil sich einzelne Passagen leicht gezogen haben. Insgesamt passt die ruhige Entwicklung der Liebesgeschichte aber sehr gut zum Ton des Romans.
Fazit:
Ein warmherziger Wohlfühlroman mit liebevollen Charakteren, einem besonderen Setting und einer leisen, aber wichtigen Botschaft über Gemeinschaft und Zusammenhalt. Keine große Überraschung – aber genau das macht ihn so schön. 💚📚🌿
Genau dort begegnet Tansy Jack, dem neuen Leiter des botanischen Gartens. Anfangs funkt es eher im negativen Sinne. Jack ist genervt vom Trubel und dem neuen Publikum, und ich gebe zu: Ich brauchte etwas Zeit, um mit ihm warm zu werden. Tansy dagegen mochte ich sofort. Sie ist quirlig, manchmal etwas überfordert, aber unglaublich herzlich, stark und emotional. Keine perfekte Heldin, sondern eine mit Ecken, Kanten und ganz viel Gefühl – und genau deshalb so nahbar.
Ein bisschen zwiegespalten war ich beim Vater von Tansys Tochter Briar. Seine Rolle bringt Drama und Konflikte rein, was zur Geschichte passt, für mich persönlich hätte es diesen Handlungsstrang aber nicht zwingend gebraucht. Trotzdem verstehe ich, warum er da ist.
Der Schreibstil von Melanie Sweeney liest sich super leicht und angenehm. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und hatte das Buch schneller durch, als mir lieb war. Die Dialoge zwischen Tansy und Jack sind witzig, lebendig und tragen viel zum Knistern bei, das man schon früh spürt – auch wenn sich die beiden anfangs eher auf die Nerven gehen. Schön fand ich auch, dass Briar nicht einfach nur „nebenbei“ existiert, sondern wirklich Teil der Geschichte ist.
Die Story selbst erfindet das Romance-Rad nicht neu, will das aber auch gar nicht. Botanic Hearts ist genau das, was man sich für entspannte Lesestunden wünscht: süß, wohlig und perfekt für Frühling oder Sommer.
Besonders überzeugt haben mich die Figuren. Sie fühlen sich echt an, mit all ihren Unsicherheiten und Fehlern. Auch die Nebencharaktere tragen viel zur Atmosphäre bei. Ganz leise, aber nachhaltig, hat mich auch das Thema Gemeinschaft berührt. Das Buch zeigt, wie wichtig Orte wie Bibliotheken, Gärten oder Treffpunkte gerade in Krisenzeiten sind – Orte, die Menschen verbinden, ohne etwas zu fordern. Darüber hatte ich vorher ehrlich gesagt kaum nachgedacht.
Und dann dieses Setting: Bücher zwischen Pflanzen, Gewächshäusern und Blumen. Originell, wunderschön und total stimmungsvoll. Man spürt sowohl die Ruhe als auch die Unsicherheit dieses besonderen Ortes. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tempo oder emotionale Zuspitzung gewünscht, weil sich einzelne Passagen leicht gezogen haben. Insgesamt passt die ruhige Entwicklung der Liebesgeschichte aber sehr gut zum Ton des Romans.
Fazit:
Ein warmherziger Wohlfühlroman mit liebevollen Charakteren, einem besonderen Setting und einer leisen, aber wichtigen Botschaft über Gemeinschaft und Zusammenhalt. Keine große Überraschung – aber genau das macht ihn so schön. 💚📚🌿