Bücher und Blumen
Eine Bibliothek, die in einen Botanischen Gartren ziehen muss, dazu wei Protagonisten, die sich (zunächst) nicht ausstehen können? Das klingt doch ganz fabelhaft - daher war ich mir sicher, dass ich "Botanic Hearts" von Autorin Melanie Sweeney unbedingt lesen möchte.
Und ich mochte das Buch auch - mit einigen Einschränkungen. Das Setting der Story ist gut gelungen und auch anschaulich gezeichnet, ich konnte mich gut in die hurricane-geplagte Landschaft von Houston eindenken. Den Schreibstil, übersetzt durch Christiane Steen, habe ich flüssig lesen können, es wird durchweg auf gendergerechte Sprache geachtet, was den Lesefluss für mich in keiner Weise beeinflusst hat. Schön fand ich, dass eine Nebenfigur nonbinäre Pronomen nutzt und dies ohne großen Trubel in die Handlung mit eingeflochten wird.
Weniger gut bin ich mit der Charakterisierung der beiden Hauptcharaktere Tansy und Jack zurecht gekommen. Bei beiden fehlte Tiefe in der Charakterdarstellung, um ihre Probleme nachvollziehen zu können. Während Tansy ziemlich träumerisch durch die Welt wandelt, dabei jedoch jede ihr angebotene Hilfe von sich stößt und eine One-Woman-Show inszeniert (worin das begründet ist, wird nur vage deutlich), ist Jack ein beinahe klischeehafter Harte-Schale-Weicher-Kern-Typ, der sich selbst kein Glück gönnt (hier wird immerhin etwas weniger vage auf seine Hintergründe eingegangen) - zumindest beginnend. Beide sind erwachsene Personen und glücklichweise zeigt sich das auch im Kommunikationsverhalten der beiden - manchmal zumindest... Dennoch bewegt sich die Anziehung der beiden vorrangig auf einer körperlichen Ebene, was einen faden Beigeschmack mit sich bringt und somit auch ziemlich platt wirkt.
Die Handlung als solche hatte immer wieder Längen und ich musste mich immer wieder motivieren weiter zu lesen.
Damit ist "Botanic Hearts" ein Buch, das mit einem tollen Klappentext und einer bezaubernden Gestaltung punkten kann, die eigentliche Handlung und Charakterdarstellung konnte mich dann nur in geringem Maße überzeugen. Es bleibt aber eine nette, wenn auch relativ oberflächliche Liebesgeschichte in botanischem Ambiente.
Und ich mochte das Buch auch - mit einigen Einschränkungen. Das Setting der Story ist gut gelungen und auch anschaulich gezeichnet, ich konnte mich gut in die hurricane-geplagte Landschaft von Houston eindenken. Den Schreibstil, übersetzt durch Christiane Steen, habe ich flüssig lesen können, es wird durchweg auf gendergerechte Sprache geachtet, was den Lesefluss für mich in keiner Weise beeinflusst hat. Schön fand ich, dass eine Nebenfigur nonbinäre Pronomen nutzt und dies ohne großen Trubel in die Handlung mit eingeflochten wird.
Weniger gut bin ich mit der Charakterisierung der beiden Hauptcharaktere Tansy und Jack zurecht gekommen. Bei beiden fehlte Tiefe in der Charakterdarstellung, um ihre Probleme nachvollziehen zu können. Während Tansy ziemlich träumerisch durch die Welt wandelt, dabei jedoch jede ihr angebotene Hilfe von sich stößt und eine One-Woman-Show inszeniert (worin das begründet ist, wird nur vage deutlich), ist Jack ein beinahe klischeehafter Harte-Schale-Weicher-Kern-Typ, der sich selbst kein Glück gönnt (hier wird immerhin etwas weniger vage auf seine Hintergründe eingegangen) - zumindest beginnend. Beide sind erwachsene Personen und glücklichweise zeigt sich das auch im Kommunikationsverhalten der beiden - manchmal zumindest... Dennoch bewegt sich die Anziehung der beiden vorrangig auf einer körperlichen Ebene, was einen faden Beigeschmack mit sich bringt und somit auch ziemlich platt wirkt.
Die Handlung als solche hatte immer wieder Längen und ich musste mich immer wieder motivieren weiter zu lesen.
Damit ist "Botanic Hearts" ein Buch, das mit einem tollen Klappentext und einer bezaubernden Gestaltung punkten kann, die eigentliche Handlung und Charakterdarstellung konnte mich dann nur in geringem Maße überzeugen. Es bleibt aber eine nette, wenn auch relativ oberflächliche Liebesgeschichte in botanischem Ambiente.