Ein Liebesroman dem leider etwas das Salz in der Suppe fehlt
In dem Roman geht es um die alleinerziehende Mutter Tansy und dem Leiter des botanischen Gartens Jack. Beide finden eher unfreiwillig zueinander, weil die Bibliothek in der Tansy gearbeitet hat durch einen Hurrikan zerstört wurde. Es handelt sich um einen leichten, aber nicht zu übertriebenen Liebesroman, der eine Entwicklung der Charaktere zeigt. Tansy wird als starke alleinerziehende Mutter wahrgenommen, die sich auch von Tiefschlägen nicht unterkriegen lässt. An der ein oder anderen Stelle ist sie mir aber zu „autonom“ und zeigt Stolz an Stellen, wo es mitunter nicht unbedingt angebracht ist (Geld für Ihre Tochter). Jack ist eher introvertiert und spricht eher durch seine Pflanzen und Blumen. Im Verlaufe der Story entwickelt er sich aber weiter und öffnet sich mehr und mehr, was mir sehr gut gefällt. Sowohl die Bücher, als auch die Pflanzen berühren mich sehr, weil ich beides total mag. Der Geschichte an sich fehlt ein wenig der Tiefgang und ich fand das Lesen sehr holprig durch die Gendersprache. Ich finde das hat in einem Liebesroman nichts zu suchen. Die Gestaltung des Buches ist sehr gelungen, auch die pastellenen Farben machen Lust aufs Lesen. In Summe ein solider Liebesroman, dem aber das gewisse Etwas fehlt.