Konnte mich nicht überzeugen
Die Idee? Großartig.
Bibliothek trifft botanischen Garten. Single Mom. Grumpy Gardendirektor. Hurricane-Setting.
Das hätte cozy, emotional und mit richtig viel Tiefe werden können.
Für mich war es das leider nicht.
Ich habe das Buch begonnen, zwei Wochen liegen lassen – und auch danach wurde es nicht besser. Der Schreibstil ist für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Die Geschichte wird in der dritten Person erzählt, was an sich kein Problem ist – hier hat es aber zusätzlich Distanz geschaffen. Ich habe keinen Zugang gefunden.
Jack ist durchgehend grumpy. Tansy wirkt oft überzogen. Beide tragen ihre Päckchen, aber die emotionale Aufarbeitung bleibt oberflächlich. Besonders Jacks Vergangenheit wird angerissen – aber nicht wirklich aufgelöst. Da fehlt Substanz.
Dazu kommt für mich ein weiterer Stolperstein: das Pronomen „dey“. Ich verstehe den inklusiven Ansatz, aber die Platzierung wirkte für mich teilweise irritierend und hat meinen Lesefluss gestört. Das ist keine Wertung gegen Diversität – sondern eine ehrliche Rückmeldung zur Umsetzung im Textfluss.
Inhaltlich passiert auf 400 Seiten schlicht zu wenig.
Bei der Hälfte wird es minimal interessanter, das Knistern zwischen Tansy und Jack ist kurz da – aber verschwindet mit dem nächsten Absatz wieder. Gefühle bauen sich nicht auf, sie werden behauptet.
Die Spice-Szenen?
Gewollt. Teilweise erzwungen. Kaum emotionale Grundlage. Für mich eher körperliche Nähe ohne echtes Fundament.
Und dann kommt zum Ende noch Miscommunication dazu – obwohl die Geschichte ohnehin schon an Dynamik mangelt. Das hat es für mich endgültig schwierig gemacht.
Das größte Problem ist nicht, dass es schlecht ist.
Sondern dass so viel Potenzial verschenkt wurde.
Anders erzählt hätte das eine richtig schöne Geschichte werden können.
Für mich war es leider eher quälend als berührend.
⭐️ 2 Sterne
🌶 Spice: 2/5
Bibliothek trifft botanischen Garten. Single Mom. Grumpy Gardendirektor. Hurricane-Setting.
Das hätte cozy, emotional und mit richtig viel Tiefe werden können.
Für mich war es das leider nicht.
Ich habe das Buch begonnen, zwei Wochen liegen lassen – und auch danach wurde es nicht besser. Der Schreibstil ist für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Die Geschichte wird in der dritten Person erzählt, was an sich kein Problem ist – hier hat es aber zusätzlich Distanz geschaffen. Ich habe keinen Zugang gefunden.
Jack ist durchgehend grumpy. Tansy wirkt oft überzogen. Beide tragen ihre Päckchen, aber die emotionale Aufarbeitung bleibt oberflächlich. Besonders Jacks Vergangenheit wird angerissen – aber nicht wirklich aufgelöst. Da fehlt Substanz.
Dazu kommt für mich ein weiterer Stolperstein: das Pronomen „dey“. Ich verstehe den inklusiven Ansatz, aber die Platzierung wirkte für mich teilweise irritierend und hat meinen Lesefluss gestört. Das ist keine Wertung gegen Diversität – sondern eine ehrliche Rückmeldung zur Umsetzung im Textfluss.
Inhaltlich passiert auf 400 Seiten schlicht zu wenig.
Bei der Hälfte wird es minimal interessanter, das Knistern zwischen Tansy und Jack ist kurz da – aber verschwindet mit dem nächsten Absatz wieder. Gefühle bauen sich nicht auf, sie werden behauptet.
Die Spice-Szenen?
Gewollt. Teilweise erzwungen. Kaum emotionale Grundlage. Für mich eher körperliche Nähe ohne echtes Fundament.
Und dann kommt zum Ende noch Miscommunication dazu – obwohl die Geschichte ohnehin schon an Dynamik mangelt. Das hat es für mich endgültig schwierig gemacht.
Das größte Problem ist nicht, dass es schlecht ist.
Sondern dass so viel Potenzial verschenkt wurde.
Anders erzählt hätte das eine richtig schöne Geschichte werden können.
Für mich war es leider eher quälend als berührend.
⭐️ 2 Sterne
🌶 Spice: 2/5